Durch den Einsatz von Telemedizin könnten im Gesundheitswesen Milliarden eingespart werden. Darauf weisen Experten des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) hin. Wer sparen will, muss jedoch zuerst investieren: Denn Voraussetzung für die Kostenreduktion ist, dass zunächst in die Weiterentwicklung und Verfügbarkeit der Telemedizin investiert werden muss. Wie genau dies möglich ist, zeigt der VDE in seinem jüngsten Methodenpapier "Innovationsfinanzierung in Deutschland" auf. Seit 2005 unterstützt das Bundesforschungsministerium acht Verbundprojekte, die neue Telemedizin-Systeme entwickeln.
Ministeriumsvertreter kündigten an, dies auch in den nächsten drei Jahren mit einer Summe von 15 Millionen Euro fortzuführen. Die Politik sieht Telemedizin als „Querschnittsaufgabe, die wir intensiv mit allen Beteiligten angehen werden, auch zusammen mit der Industrie“, sagte Dr. Rolf Koschorrek, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages, auf der VDE-Pressekonferenz anlässlich der Medica. Denn ohne Telemedizin könne man den technischen Fortschritt in der Medizin nicht umsetzen.
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