08/12/2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie geht es weiter mit der elektronischen Gesundheitskarte? Auf der einen Seite will zwar niemand mehr etwas über dieses leidige Thema hören. Auf der anderen Seite ist die Frage, wie die neue Regierung die Weichen für die nächsten Monate stellen wird, natürlich von enormer Bedeutung. Von daher sind wir froh, dass der neue zuständige Staatssekretär Stefan Kapferer nun erstmals E-HEALTH-PRAXIS, unserem Magazin für den niedergelassenen Arzt, Rede und Antwort stand. Und da wir unseren treuen Leser dieses Newsletters das nicht vorenthalten wollen, kommen Sie exklusiv schon vorab in den Genuss seiner Antworten (siehe COMMUNITY). Eine schöne Adventszeit wünscht:

  
Ihre E-HEALTH-COM-Redaktion

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D2D: 10.000er-Hürde genommen

Mehr als 10.000 Nutzer bundesweit nutzen die Telematik-Plattform der Kassenärztlichen Vereinigungen, D2D. Durch die Technologie können Leistungserbringer Daten sicher austauschen. Dazu gehören die Online-KV-Abrechnung, DMP, eArztbrief, eHautkrebsscreening. Als erster Telematikdienst im Gesundheitswesen bietet D2D die Anbindung des elektronischen Heilberufeausweises mit qualifizierter Signatur an. 


USA: Nationales U.S. Health IT Office wird reorganisiert

Das U.S. Health IT Office, das die Einführung elektronische Gesundheitsakten betreut, wird künftig in mehrere Untergruppen unterteilt. Außerdem soll die Position eines leitenden Datenschutzbeauftragten eingeführt werden. Die Umstrukturierung des  National Coordinator for Health Information Technology soll dabei helfen, die Ziele des U.S. American Recovery and Reinvestment Act of 2009 (ARRA) besser umzusetzen.



Virtuelle Medizin: Computer helfen Phobiker heilen

In einem neu anlaufenden Projekt des Universitätsklinikum in Münster werden Spinnen-Phobikern mit virtuellen Krabbeltieren konfrontiert, um mögliche Unterschiede in den körperlichen Reaktionen auf die künstlich ausgelösten Reize gegenüber den Reaktionen auf natürliche Reize zu entdecken. Während der Therapie werden die Patienten medizinische Geräte angeschlossen, die Puls und Blutdruck überwachen. 



Stefan Kapferer: "Von auf Eis legen kann keine Rede sein"


 


Die Einführung der elektronische Gesundheitskarte kam durch das Moratorium der neuen Bundesregierung mal wieder ins Stocken. Und schon begannen erneut die Diskussionen darüber, ob das das Aus für die Karte bedeutet. Stefan Kapferer, der neuen Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit erklärt in Interview mit E-HEALTH-PRAXIS, dass es mit der elektronischen Gesundheitskarte weitergeht - gemeinsam mit den Ärzten. Weiter 



VDE: Telemedizin trägt zur Kostenreduktion bei

Durch den Einsatz von Telemedizin könnten im Gesundheitswesen Milliarden eingespart werden. Darauf weisen Experten des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) hin. Wer sparen will, muss jedoch zuerst investieren: Denn Voraussetzung für die Kostenreduktion ist, dass zunächst in die Weiterentwicklung und Verfügbarkeit der Telemedizin investiert werden muss. Wie genau dies möglich ist, zeigt der VDE in seinem jüngsten Methodenpapier "Innovationsfinanzierung in Deutschland" auf. Seit 2005 unterstützt das Bundesforschungsministerium acht Verbundprojekte, die neue Telemedizin-Systeme entwickeln. Weiter


In eigener Sache: Mediadaten für 2010

Mit den letzten Eindrücken und Erfahrungen von der Medica haben wir unsere Mediadaten für 2010 fertig gestellt. In ihnen finden Sie unter anderem die kommenden Schwerpunktthemen für E-HEALTH-COM, Möglichkeiten der Onlinewerbung und Angaben zu unseren geplanten Medienpartnerschaften und Messepräsenzen. Informieren Sie sich auch über die neuen Buchprojekte: Weiter

RSNA: IT unterstützt Leistung und Transparenz in der Radiologie wesentlich

Bei ungewöhnlich mildem Wetter fand vom 29. November bis 4. Dezember in Chicago das 95. Jahrestreffen der Radiological Society of North America (RSNA) statt. Insgesamt kamen bis zu 60.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern. Diese konnten sich bei knapp 750 Ausstellern über Innovationen jeder Art für die Radiologie informieren. "Qualität zählt" lautete in diesem Jahr das Motto des weltgrößten Radiologenkongresses. Daher forderte Kongresspräsident Dr. Gary J. Becker bei seinem Eröffnungsvortrag auch seine Kollegen auf, die Leistung und Transparenz zu verbessern. Nur so könne man der Dienstleistungsdisziplin Radiologie einen entsprechenden Stellenwert verschaffen. Weiter




Medica 2009: Krise, welche Krise?


  

Die Pessimisten wurden wieder einmal enttäuscht: Auch im 40. Jahr ihres Bestehens erwies sich die weltgrößte Medizinmesse Medica als ein Magnet für Aussteller und Besucher gleichermaßen. Vom 18. bis 21. November fanden sich 138.000 Fachbesucher (2008: 137.000) auf dem Düsseldorfer Messegelände ein, und auch die Zahl der Aussteller ist mit 4.324 gegenüber dem Vorjahr (4.279) leicht angestiegen. An den Ständen der Healthcare IT-Anbieter, die vor allem in Halle 15 untergebracht waren, herrschte zumindest die erste drei Messetage ein geschäftiges Treibern. Weiter



Zehn Jahre ORBIS-Anwendergruppe: "Keine Kuschelveranstaltung"


        


In Fürth bei Nürnberg fand am 3. und 4. Dezember 2009 ein Anwendertreffen der ORBIS-Anwendergruppe (OAG) statt. ORBIS ist das Krankenhausinformationssystem (KIS) von Agfa und mit rund 750 Installationen das meist genutzte KIS im deutschsprachigen Raum. An der Veranstaltung nahmen Klinikdirektoren, Verwaltungsleiter, Controller und IT-Leiter von über 100 Krankenhäusern teil. Kai Metelmann, ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender der ORBIS Anwendergruppe e.V. und stellvertretender kaufmännischer Direktor des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand in Hamburg, äußerte sich im Gespräch mit E-HEALTH-COM über die Anwendergruppe und ihr Verhältnis zu Agfa. Weiter



Rhein-Main Zukunftskongress 2010
Anette Weisbecker

Person des Monats: Dr. Anette Weisbecker 
Dr. Anette Weisbecker ist Institutsdirektorin am Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation. Darüber hinaus leitet sie das Competence Center "Software-Management", das Unternehmen bei der Konzeption und Erstellung komplexer software-technischer Produkte und Dienstleistungen unterstützt. Im Rahmen ihrer Tätigkeit ist sie Projektleiterin von Forschungs- und Anwendungsprojekte in den Bereichen Software-Management, Software-Engineering, Electronic Business und Grid Computing. In der D-Grid Initiative, die eine Grid-Plattform für die deutsche Wissenschaft bereitstellt, arbeitet sie an verschiedenen Grid-Projekten. Für die Fraunhofer-Gesellschaft leitet sie das Projekt "Enterprise Grids", in dem vier Fraunhofer-Institute ihre Kompetenzen bündeln und die Potenziale des Grid Computings für Unternehmen erschließen. In unserer nächsten Ausgaben erfahren Sie mehr über die Fraunhofer-Institute. Darüber hinaus ist Weisbecker Sprecherin des "Forum Grid" unter dem Dach der TMF. Ihre Antworten im E-HEALTH-COM-Fragebogen lesen Sie hier.



Studie: Telemedizin bei Frühgeborenenretinopathie: Experten sind (noch) besser


  

Die telemedizinische Untersuchung des Augenhintergrunds bei Frühchen entwickelt sich zu einem beliebten Thema für die klinische Forschung. Diesmal hat sich eine US-Arbeitsgruppe damit beschäftigt. Sie ging der Frage nach, ob Nicht-Experten nach einer gewissen Schulung die Diagnose einer Frühgeborenenretinopathie (Retinopathia of Prematurity, ROP) genauso sicher stellen können wie Experten, also Augenärzte. Gegenstand der Untersuchung waren 248 Augenhintergrundsaufnahmen von 67 Kindern. Die Bilder wurden mit einer Weitwinkelkamera (RetCam-II von Clarity Medical Systems) aufgenommen. Weiter


VHitG: Fünf Innovationsreporte erschienen

Über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Healthcare IT berichten die Innovationsreporte, die der Verband der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen (VHitG) e.V. im vergangenen November erstmals herausgegeben hat. Die Innovationsreporte wurden innerhalb der VHitG-AG Marketing zusammen mit den Marketingleitern verschiedener Unternehmen erstellt. Sie folgen einem einheitlichen Aufbau, in dem sie auf mehreren Seiten zunächst die Marktsituation auf dem jeweiligen Gebiet beschreiben, an die sich Expertenstatements - meist von Professoren - anschließen. Danach stellen die Unternehmensvertreter die IT-Innovationen vor. Weiter


Buch: Runder Tisch Medizintechnik


Von der guten Idee bis zum Markteintritt ist es ein weiter Weg. Das gilt auch für Innovationen in der Medizintechnik, die zahlreiche Hürden überwinden müssen, bis sie sich als Produkt im Markt etablieren können. Lange Zulassungs- und Erstattungswege sind das Problem. Nur was ist die Lösung? Um diese Frage zu beantworten, haben sich im Rahmen der Medica 2008 Experten von Ministerien, Branchenverbänden, Kostenträgern, Zulassungsinsitutionen am sprichwörtlichen Runden Tisch zusammengefunden, um zu diskutieren, aber vor allem, um Lösungsansätze zu definieren. Weiter 

Termine bis Februar

Omnicard 2010
19. - 21. Januar 2010
Berlin
Grand Hotel Esplanade 
www.omnicard.de

eHealthOpen - Schlierseer Jahresauftakt


25. - 26. Januar 2010


Schliersee


Bauerntheater


www.eHealthOpen.com


 



social media in healthcare


26. Januar 2010


Zürich, Schweiz


www.ehealth-consulting.ch 


 



3. Deutsche Ambient Assisted Living-Kongress


26. - 27. Januar 2010


Berlin


Berliner Congress Centrum


www.aal-kongress.de


 



MEDIZIN


29. - 31. Januar 2010


Stuttgart


Neue Messe


www.messe-stuttgart.de/medizin





Gesundheitstelematik im Wandel


17.  Februar 2010


Potsdam


www.telemed-initiative.de


 



4. Rhein-Main Zukunftskongress


18. -19.  Februar 2010


Offenbach


www.rhein-main-zukunftskongress.de


  



eHealth Konferenz: "Qualitätsvorsprung und Prozessoptimierung durch elektronische Vernetzung"


23. Februar 2010


Frankfurt


www.bvmed.de


 



IT-Vernetzung im Krankenhaus
25 - 26. Februar 2010
Offenbach
www.vde.com 

InfoSocietyDays Berns
11 - 12. März 2010
Bern
www.infosocietydays.ch

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