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		<title>E-HEALTH-COM: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<description>Nachrichten von E-HEALTH-COM</description>
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			<title>E-HEALTH-COM: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 19 Jun 2013 09:39:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>eGK: Nächste Stufe im Vergabeverfahren zur Erprobung des Online-Rollouts erreicht</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/egk-naechste-stufe-im-vergabeverfahren-zur-erprobung-des-online-rollouts-erreicht/642abd9839fb37e4a8b7054a745ac66d/</link>
			<description>Die nächste Stufe im Vergabeverfahren zur Erprobung des Online-Rollout (Stufe 1) (ORS1) ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die nächste Stufe im Vergabeverfahren zur Erprobung des Online-Rollout (Stufe 1) (ORS1) ist erreicht: Die Gesellschafterversammlung der gematik hat die Freigabe des Dokumentenpakets für den ORS1, die Basis für die sichere, sektorübergreifende Vernetzung des Gesundheitswesens erteilt. Die drei Lose des ORS1 beinhalten den Aufbau der Telematikinfrastruktur, die Erprobung der Online-Aktualisierung der Versichertenstammdaten sowie die qualifizierte elektronische Signatur.

„Nun können wir die Industrie auffordern, verbindliche Angebote abzugeben. Unser gemeinsames Ziel, eine sichere und zuverlässige Datenautobahn für das Gesundheitswesen zum Wohle aller Beteiligten zu bauen, rückt damit in greifbare Nähe. Mit dem ORS1 wird die Basis für weitere nutzenbringende Anwendungen gelegt“, erklärt Prof. Dr. Arno Elmer, Hauptgeschäftsführer der gematik. Vor allem die Expertise aller Gesellschafter und deren intensive und konstruktive Zusammenarbeit hätten in den vergangenen Monaten wesentlich zum Voranschreiten des Projekts beigetragen. „Bei sämtlichen Entscheidungen der gematik werden so die Interessen aller Gesellschafter berücksichtigt“, betont Elmer.

Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der gematik, Dr. Günther E. Buchholz (Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung) sagte zu der Entscheidung: „Mit der Veröffentlichung der Dokumente für die Erprobung des ORS1 bekommt die Industrie Planungssicherheit für die nächste Phase im eGK-Projekt und kann verbindliche Angebote für die Durchführung der Testverfahren abgeben. Die Leistungserbringer werden das Projekt natürlich weiterhin mit kritischem Blick begleiten. Denn sie sind ja diejenigen, die die Aufgabe der operativen Umsetzung in der Praxis tragen werden.“ 

Die stellvertretende Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Dr. Doris Pfeiffer (GKV-Spitzenverband), erklärte: „Mit der Freigabe der Lose des ORS1 ist wieder ein wichtiger Schritt getan, um die Potenziale moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auch für das Gesundheitswesen nutzbar zu machen. Wir werden weiter mit Hochdruck am Aufbau der Telematikinfrastruktur arbeiten, denn nur so lässt sich die Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Patientenversorgung in Deutschland verbessern.“

Gemäß den Planungen im Vergabeverfahren wird der Zuschlag für die Lose in ORS1 voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres erfolgen. Die Industrie wird dann die erforderlichen Komponenten und Dienste für den Aufbau der zukunftsfähigen Telematikinfrastruktur entwickeln. Im Vordergrund stehen dabei zunächst die Erprobung der automatischen Aktualisierung der Versichertenstammdaten und der qualifizierten elektronischen Signatur. Das heißt, die auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gespeicherten Versichertenstammdaten werden beim Einlesen der eGK online mit den Daten bei den Krankenkassen abgeglichen und nötigenfalls aktualisiert. Ändert sich beispielsweise durch Umzug die Adresse eines Versicherten, meldet er dies wie bisher seiner Krankenkasse. Die Krankenkasse gibt die Änderung in ihr System ein. Sobald die eGK des Versicherten in der Arztpraxis eingelesen wird, werden die Versichertenstammdaten auf der Karte und auf Wunsch auch im Praxissystem automatisch aktualisiert. Damit entfällt der teure Kartenaustausch, der in der Vergangenheit notwendig war. Ein Zugriff der Krankenkassen auf Daten in der Arztpraxis ist nicht möglich. Für Ärzte, Zahnärzte und Angehörige anderer Heilberufe hat der Online-Abgleich den Vorteil, dass sie ihre <a name="OLE_LINK1"></a><a name="OLE_LINK2"></a>Abrechnungsdaten einfach aktualisieren können.

Die qualifizierte elektronische Signatur (QES) über den Heilberufsausweis, die in den Konzepten auch für weitere Sicherheitsmechanismen wie Verschlüsselung und sichere Authentisierung umfasst, ist die sichere Basis für medizinische Anwendungen in der Telematikinfrastruktur wie Arztbriefe oder Notfalldaten. Anhand dieser Signatur kann der Unterzeichner eines Dokuments eindeutig festgestellt werden. Die QES garantiert, dass die signierten Daten nicht verändert oder ergänzt wurden und bestätigt damit die Echtheit eines Dokuments. Diese Funktonalitäten bieten die Infrastrukturbasis, auf der sowohl die im Gesetz genannten medizinischen Anwendungen, wie zum Beispiel das Notfalldaten-Management, realisiert werden können wie auch weitere Mehrwertanwendungen, die in der Zuständigkeit der jeweiligen Leistungserbringersektoren liegen wie etwa sichere elektronische Abrechnungsverfahren.

Los 3 betrifft den Aufbau des zentralen Netzes (Backbone) für die Telematikinfrastruktur. Es beinhaltet die sichere Anbindung der Fachdienste der Krankenkassen und weiterer Akteure sowie bereits bestehender Netze der Heilberufler, wie beispielsweise das sichere Netz der KVen (KVSafeNet), an dieses zentrale Netz.

Die technischen Lösungen werden zunächst eigenverantwortlich von der Industrie, anschließend intensiv in der gematik getestet. Spätestens zehn Monate nach der Zuschlagserteilung soll nach derzeitiger Planung dann die Erprobung im Echtbetrieb in zwei Testregionen starten. Die Testregion Nordwest besteht aus den Ländern Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die Testregion Südost aus Sachsen und Bayern. 

Im Fokus der Erprobung stehen Praxistauglichkeit, Datenschutz, Interoperabilität, Kompatibilität, Stabilität und Sicherheit der Telematikinfrastruktur. Nach der erfolgreichen Erprobung soll der bundesweite Online-Rollout erfolgen. Damit wird eine sichere, flächendeckende und sektorübergreifende Basis für alle zukünftigen medizinischen Anwendungen in der Telematikinfrastruktur geschaffen. ]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 09:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Forschung: Berliner Institut für Gesundheitsforschung geht an den Start </title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/forschung-berliner-institut-fuer-gesundheitsforschung-geht-an-den-start/bd6727cfb5e39da42e6fc31a33c01de8/</link>
			<description>Im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, sowie zahlreicher...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, sowie zahlreicher Ehrengäste aus Politik und Wissenschaft ist heute in Berlin das &quot;Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG)&quot; feierlich gegründet worden. Das neue Institut ist aus der Zusammenführung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) und der klinischen Forschung an der Charité entstanden. Bundesministerin Wanka erklärte: &quot;Die Gründung des BIG ist ein wichtiger Schritt in der deutschen Gesundheitsforschung und ein Baustein für die Zukunftsfähigkeit unseres Gesundheitssystems. Ich erwarte von der neuen Einrichtung bahnbrechende Impulse für die Gesundheit der Menschen in unserem Land - und natürlich auch darüber hinaus.&quot;                      

                        Die Berliner Wissenschaftssenatorin, Sandra Scheeres, sagte anlässlich der BIG-Gründung: &quot;Ich freue mich, dass mit der vorgesehenen Kooperation ein Modell für die bessere Zusammenarbeit zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung gerade in Berlin entsteht. Von diesem Zentrum von Weltrang wird die Wissenschafts- und Wirtschaftsregion Berlin insgesamt stark profitieren. Ich bin sehr optimistisch, dass es mit dem BIG gelingen wird, Forschungspersönlichkeiten aus aller Welt zu gewinnen und jungen Forscherinnen und Forschern die Möglichkeit zu geben, sich erfolgreich zu entwickeln.&quot;                      

                        &quot;Wir freuen uns, mit der Gründung des BIG einen weiteren Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Wissenschaftssystems zu leisten&quot;, sagte Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, zu der auch das MDC gehört. &quot;Die stärkere Verbindung von Grundlagenforschung und klinischer Forschung, wie sie im neuen Institut realisiert wird, entspricht dem Ansatz der Helmholtz-Gemeinschaft, neue Brücken zu schlagen von bahnbrechenden Erkenntnissen bis hin zu ihrer Anwendung.&quot;                       

                        Das BIG ist Teil der Gesamtstrategie des Bundes, innovative Themen und Strukturen anzustoßen und zu fördern. Es steht für ein neues Modell in der translationalen Forschung, durch das wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die medizinische Regelversorgung und damit zum Patienten gelangen sollen. Schwerpunkt ist dabei die Systemmedizin. Charakteristisch für diesen Ansatz ist, dass er bei der Erforschung von Krankheiten nicht nur einzelne Aspekte betrachtet, sondern eine ganzheitliche Perspektive einnimmt: Genetische, zellbiologische, physiologische und visuelle Informationen werden von der Systemmedizin genutzt, um komplexe Zusammenhänge in ihrer Gesamtheit zu betrachten.                      

                        Die bisher schon enge Kooperation zwischen der außeruniversitären Forschung am MDC und der Charité hebt das BIG auf eine neue Stufe. Kernstück des BIG ist ein gemeinsamer Forschungsraum, in dem fächerübergreifend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Einrichtungen grundlegende krankheitsrelevante Prozesse unter Nutzung modernster Methoden und Infrastrukturen erforschen. Das BIG wird darüber hinaus Nachwuchstalenten und Spitzenwissenschaftlern aus aller Welt exzellente Perspektiven bieten.                      

                        Für das BIG ist - bei einer 90% (Bund) zu 10% (Land) Finanzierung - geplant, in den Jahren 2013 bis 2018 insgesamt mehr als 300 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Die Stifterin der Charité-Stiftung, Frau Johanna Quandt, wird das BIG in den nächsten zehn Jahren mit bis zu 40 Millionen Euro unterstützen.                      

                        Als Vorstandsvorsitzender des BIG wurde Ernst Theodor Rietschel gewonnen. Als ehemaliger Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und ausgewiesener Wissenschaftler im Bereich der medizinischen Forschung bringt Rietschel die erforderliche Expertise mit, um das Institut gemeinsam mit dem Vorstand des BIG erfolgreich zu starten. Das Forschungskonzept des BIG ist Anfang Mai 2013 von einem international besetzten Gutachterausschuss unter Vorsitz von Peter M. Suter mit sehr positivem Ergebnis begutachtet worden. Damit sind nunmehr alle Voraussetzungen für eine rasche Förderung der ersten Forschungsprojekte im BIG gegeben.]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 16:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IT-Outsourcing</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/it-outsourcing/9b0caceacc2328ba4ed5337582bf15ef/</link>
			<description>Das Outsourcing von (IT-)Dienstleistungen durch Krankenhäuser galt eine Weile als out. Doch der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Wer über ein Thema redet, tut gut daran, zuerst die Begriffe zu klären. Beim Auslagern von IT-Dienstleistungen an Dritte im Krankenhausumfeld ist das gar nicht so einfach. „Wenn die IT eines Krankenhauses in Teilen oder als Ganzes an Dritte ausgelagert wird, dann reden wir üblicherweise von Outsourcing. Wenn es darum geht, einzelne abgrenzbare IT-Dienstleistungen selektiv von Dritten betreiben zu lassen, dann sind das Managed Services“, versucht sich Bernhard Calmer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Gesundheits-IT (bvitg) und Healthcare Sector Vertriebsleiter bei Siemens, an einer Definition. Er gibt allerdings zu, dass man die Grenzen auch anders ziehen kann: „Weder Outsourcing noch Managed Services sind geschützte Begriffe.“</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Eine Konsequenz aus dieser Begriffsverwirrung ist, dass immer wieder Konzepte auftauchen, die im Kern Outsourcing sind, aber plötzlich ganz anders heißen. Bestes Beispiel war die durch die CebIT im vergangenen Jahr angeheizte Cloud-Euphorie. Angeführt von Google und Apple sprach alle Welt plötzlich über IT „aus der Wolke“, also IT-Anwendungen, die in (geschützten) Teilen des Internets auf Nutzer warten. Die Euphorie war so groß, dass einige Healthcare-IT-Hersteller nicht nachstehen wollten und offensiv Cloud-Anwendungen propagierten, bis hin zur Praxis-IT aus der Cloud. Dass das in Deutschland mit seinen föderalen, relativ strikten und zudem bei Gesundheitsthemen besonders sensiblen Datenschutzregularien nicht so ganz einfach ist, wurde dem einen oder anderen im Laufe des Jahres 2012 schmerzlich bewusst. Entsprechend wurde allerorten zurückgerudert. Mittlerweile wollen selbst IT-Anbieter, die im Rahmen von Managed Service-Verträgen für Krankenhäuser im Kern Cloud-Anwendungen anbieten, mit dem Begriff „Cloud“ möglichst nichts mehr zu tun haben.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Man sieht schon: Outsourcing kann für die Anbieter tückisch sein, und sei es nur aus begrifflichen Gründen. Für die Kunden freilich spielen die Begrifflichkeiten keine so große Rolle. Für sie ist Outsourcing aus zwei Gründen interessant. Zum einen bietet es ein Finanzierungsmodell, das sich vom konventionellen Kaufmodell mit anschließendem Service-Vertrag abhebt. Zum zweiten, und das ist für viele IT-Leiter das Hauptargument, bieten Outsourcings oder Managed Services die Möglichkeit, sich von IT-Baustellen zu trennen, mit denen man als Klinik-IT-Verantwortlicher aus Mangel an Zeit oder Personal ohnehin eigentlich nichts zu tun haben möchte.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Wie weit verbreitet Outsourcing- und Managed Service-Modelle in Deutschland sind, dazu gibt es keine Zahlen. „Wir haben den Eindruck, dass das Pendel in Deutschland zeitweise in die eine, dann wieder in die andere Richtung ausschlägt“, sagt Sebastian Krolop, Leiter Management Consulting im Geschäftsbereich Health bei Accenture Deutschland. „Es gab in den letzten Jahren einige Krankenhäuser, die outgesourcete Dienstleistungen wieder hereingeholt haben. Ich kenne Fälle, in denen Kliniken Investitionen von Dritten tätigen ließen und dann von den Betriebskosten förmlich aufgefressen wurden. Mittlerweile gehen die meisten Häuser an das Outsourcing aber professioneller heran. Und dann sind die Projekte auch erfolgreich.“</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Die Fragen, die sich im Vorfeld des Outsourcings stellen, sind immer ähnlich, egal ob es darum geht, ärztliche oder pflegerische Leistungen, Verwaltungsprozesse oder Technik und Service nach außen zu geben. „Als Krankenhaus muss ich vorher ganz genau wissen, was ich weggeben und was ich wiederbekommen möchte. Etwas outzusourcen, was man nicht versteht und nicht durchgerechnet hat, ist hoch problematisch“, so Krolop. Gerade bei der Rechnerei hakt es oft: „Wir setzen uns mit unserem Kunden gemeinsam hin und kalkulieren das zunächst nach unseren Modellen durch. Dann legen wir die Modelle offen und besprechen alles ganz transparent. Nur wer so an das Outsourcing herangeht, erlebt am Ende keinen bösen Überraschungen.“</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Sehr gute Erfahrungen hat Accenture mit dem Outsourcen der radiologischen Befundung im National Health Service in Großbritannien gemacht. „Wir betreiben in Indien und auf den Philippinen radiologische Zentren, die für unsere Kunden in Großbritannien und auch in den USA eine radiologische Befundung rund um die Uhr ermöglichen und sich auch um die Archivierung kümmern. Im NHS sind es ungefähr 140 Krankenhäuser, die dieses Modell nutzen. Die Zufriedenheit ist groß, und zwar nicht nur, weil es funktioniert, sondern vor allem auch deswegen, weil die Qualität der Befundung sich verbessert hat.“</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Komplette Radiologien nach Übersee outzusourcen ist ein Modell, mit dem sich das deutsche Gesundheitswesen bisher nur schwer anfreunden kann. Aber es geht ja auch eine Nummer kleiner: „Grundsätzlich sind all jene IT-Dienstleistungen geeignet für Outsourcing-Modelle, bei denen es einen hohen Grad an Standardisierung gibt“, betont Calmer. Das betrifft das Personalmanagement, die Organisation von Bereitschaftsdiensten und die komplette IT-gestützte Abrechnung. Auch Geräte lassen sich vergleichsweise gut outsourcen: „Unheimlich im Kommen sind derzeit Druckservices“, so der bvitg-Vorsitzende. Bei diesen Angeboten kauft das Krankenhaus keine Drucker, Toner oder Patronen mehr selbst ein. Bezahlt wird stattdessen pro Seite. Das führt in vielen Krankenhäusern dazu, dass plötzlich an jeder Ecke Drucker stehen. Der Hintergrund ist klar: Je mehr gedruckt wird, umso mehr verdient der Dienstleister. Und je näher der nächste Drucker, umso eher sind Klinikmitarbeiter geneigt, ihn auch zu nutzen.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Naheliegend ist das Outsourcing auch bei all jenen IT-Dienstleistungen, bei denen sowohl ein großes Spezialwissen erforderlich ist als auch eine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft nötig oder zumindest hilfreich wäre. Das Unternehmen Dell bietet Krankenhäusern sowohl international als auch im deutschsprachigen Raum an, Security-Dienstleistungen zu übernehmen, mit denen konventionelle IT-Abteilungen von Krankenhäusern oft überfordert sind. Das geht so weit, dass dem CIO die kontinuierliche Überwachung und Interpretation der Sicherheitswarnungen komplett abgenommen wird. Besteht konkreter Handlungsbedarf, wird gezielt informiert, und nur dann.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Etwas schwerer tun sich sowohl Kunden als auch Anbieter mit dem Outsourcing medizinischer IT-Lösungen im engeren Sinne. Das hat zum einen technische Gründe: „Je individueller der Service, je spezieller die eingesetzten Formulare umso schwieriger ist es, eine Dienstleistung standardisiert zu managen“, betont Calmer. Aber auch psychologisch fällt vielen CIOs das Outsourcing der medizinischen Dokumentation noch schwer. Es geht halt doch um die ureigenen Patientendaten.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Am meisten Anhänger finden Outsourcing und Managed Services derzeit im Bereich der medizinischen Bildarchive. Outgesourcet wird hier sowohl intern als auch extern. So bietet das Unternehmen Telepaxx schon seit einiger Zeit die komplette Auslagerung des DICOM-Langzeitarchivs an. Gespeichert werden die Daten verschlüsselt in einer sicheren Serverumgebung. Deren Online-Kapazität wird vom Unternehmen derzeit mit 3900 Terabyte angegeben. Mehr als 500 Millionen DICOM-Bilder sind dort abgelegt. Europarekord. </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Neben der Langzeitarchivierung bieten Unternehmen wie Carestream, Siemens oder Philips auch den alltäglichen PACS-Betrieb im Rahmen von Betreibermodellen an. Bei solchen Szenarien liegen die Daten in der Regel weiterhin in der Einrichtung, die den Service nutzt. Um die komplette technische Betreuung kümmert sich aber der Hersteller, und nicht die IT-Abteilung der Einrichtung. Derartige Betreibermodelle gibt es in unterschiedlichen Abstufungen. „Radikale“ Modelle rechnen rein monatlich ab. Andere verlangen für die Einrichtung oder größere Umbauten separate Vergütungen, reduzieren dafür aber den monatlichen Beitrag. </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">„In manchen Köpfen gibt es die Sorge, dass man sich bei solchen Modellen zu stark an einen einzelnen Hersteller bindet. Aber im konkreten Fall ist es letztlich eher die Frage, was die Alternativen sind“, betont Calmer. Siemens beispielsweise beliefert das mit 182 Betten eher kleine Krankenhaus Cham im ländlichen Ostbayern mit einem Bilddatenmanagement-System, das rund um die Uhr verfügbar sein muss, weil das Klinikum den neurologischen Notdienst für die ganze Region abdeckt. Das lässt sich in dieser Lage und bei dieser Klinikgröße kaum anders als mit einem Managed Service-Modell bewältigen.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Mit seinem IntelliSpace PACS (früher iSite PACS) hat Philips Healthcare eine Lösung im Angebot, die ausschließlich im Betreibermodell angeboten wird: Philips kümmert sich um sämtliche Updates, behebt alle auftretenden Fehler, erneuert die Hardware in zuvor vereinbarten Abständen und bietet umfangreiche Disaster-Recovery-Funktionen an. Bezahlt wird streng nach Nutzung, wobei die Kosten pro Studie sinken, je mehr Studien pro Jahr im PACS gespeichert werden. </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">„Aus unserer Sicht ist es unverzichtbar, dass einem PACS nicht einfach ein Betreibermodell übergestülpt wird. Erst wenn die Lösung speziell dafür entwickelt wurde, können die Vorteile des Betreibermodells voll ausgespielt werden“, sagt Christian Backert, Business Manager Healthcare Informatics bei Philips Healthcare. Diese Vorteile sind unter anderem die ehrgeizigen Performancegarantien, die Philips seinen Managed Service-Kunden bieten kann: eine garantierte Verfügbarkeit von 99,9 Prozent und maximale Zugriffszeiten von drei Sekunden auf Studien jeder Art und jedes Alters. Hinterlegt werden diese Garantien mit Malus-Regelungen: Werden die Zusagen nicht eingehalten, gibt es Geld zurück.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Dass solche Modelle in Deutschland lange Zeit als weniger attraktiv angesehen wurden als in anderen Ländern, erklärt Backert vor allem mit der besonderen Finanzierung der deutschen Krankenhäuser. Die duale Finanzierung bot und bietet vielfältige Möglichkeiten, Servicekosten bei einem Kaufmodell in anderen Budgets unterzubringen. „Seit auch in Deutschland die Kliniken zunehmend aus einem Topf wirtschaften, steigt das Interesse an Managed Services spürbar“, so Backert. Philips denkt deswegen intensiv darüber nach, auch bei anderen IT-Lösungen Produkte einzuführen, die nach dem Betreibermodell angeboten werden können. „Ein spezielles Kardio-PACS steht da sicher an erster Stelle. Auch IT-Systeme für Intensivstationen könnten nach diesem Modell funktionieren. Wir bleiben aber bei dem Prinzip, dass wir nur dann Betreibermodelle anbieten, wenn wir dafür auch speziell entwickelte Produkte haben“, so Backert.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-spacerun:yes"><br /></span></p>
<p class="MsoNormal">Bei Volker Lowitsch, CIO am Universitätsklinikum Aachen, rennen die Hersteller mit ihren Plänen, Managed Service-Modelle auszudehnen, offene Türen ein. Lowitsch nutzt schon seit einigen Jahren sein PACS im Betreibermodell. „Das hat für uns den großen Vorteil, dass wir uns nicht ständig mit Investitionen in neue Storage-Technologien auseinandersetzen müssen. Das Thema PACS ist für uns wunderbar kalkulierbar geworden. Die Entscheidung, hier Managed Services zu nutzen, würden wir jederzeit wieder genauso treffen.“</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Derzeit wird in Aachen konkret überlegt, auch kaufmännische Applikationen nach außen zu geben, insbesondere SAP. Der Plan ist, die entsprechenden Dienstleistungen zunächst an das Unternehmen Healthcare IT Solutions auszulagern, eine 100prozentige Tochter des Aachener Universitätsklinikums. „So können wir erst einmal testen, inwieweit das Auslagern hausinterner Prozesse funktioniert, ohne gleich die Kontrolle komplett aus der Hand zu geben“, erläutert Lowitsch.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Klappt die Auslagerung der kaufmännischen Applikationen, dann könnten in einem nächsten oder übernächsten Schritt klinische Anwendungen hin zum Tochterunternehmen verlagert werden, das PACS oder das Klinikinformationssystem Medico. „In diesem Stadium könnten wir dann auch selbst als Anbieter auftreten und in den B<a name="_GoBack"></a>ereichen, in denen wir unsere Kernkompetenzen sehen, Kooperationspartnern oder kleineren Häusern IT-Dienstleistungen anbieten.“ Als prototypisch dafür sieht Lowitsch die bei der Healthcare IT Solutions angesiedelte FallAkte Plus, eine elektronische Patientenakte auf Basis der Fallaktenspezifikation anbietet, die nicht nur vom Universitätsklinikum Aachen genutzt werden kann, sondern auch von anderen interessierten Krankenhäusern oder ambulanten Netzwerken. </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Solche Modelle könnten durchaus Schule machen: Das Frankfurter Agaplesion Markus-Krankenhaus, ein weiterer Philips-Kunde, erwägt derzeit, PACS-Services für externe Kliniken anzubieten. Eine Nummer größer agieren mehrere Klinikketten, die eigene Rechenzentren aufbauen oder das bereits hinter sich haben. Auch hier liegt der Gedanke nahe, die teure Infrastruktur nicht nur selbst zu nutzen. Outsourcing im Gesundheitswesen dürfte sich in Zukunft jedenfalls nicht nur in Übersee abspielen.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Text: Philipp Grätzel von Grätz, Redakteur E-HEALTH-COM</p>]]></content:encoded>
			<category>Top-Thema</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 16:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In eigener Sache: Die neue Sommer-Ausgabe der E-HEALTH-COM ist erschienen</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/in-eigener-sache-die-neue-sommer-ausgabe-der-e-health-com-ist-erschienen/9974096cdd3bbbafe85ff43fec16cfc0/</link>
			<description>Die Sommer-Ausgabe von E-HEALTH-COM mit dem Titelthema Bilddatenmanagement ist heute erschienen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die <b>Sommer-Ausgabe</b> von <b>E-HEALTH-COM</b><b> </b>mit dem Titelthema <b>Bilddatenmanagement </b>ist heute erschienen. Immer mehr Videos, immere feinere Schnitte: Kliniken erhöhen derzeit ihre Datenmengen in so hyperexponentiellem Umfang, dass die Speicherung zur echten Herausforderung wird. Erfahren Sie mehr in unserer Titelgeschichte <b>&quot;Lost in Data&quot;</b> der aktuellen Ausgabe von E-HEALTH-COM. 
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Außerdem als Sonderteil (integriert): Die<b> <link fileadmin/user_upload/dateien/Downloads/E-HEALTH-COM_conhIT_Nachlese.pdf - download "Initiates file download">E-HEALTH-COM-Nachlese conhIT 2013</link></b> - Themen und Trends, Diskussionen, Begegnungen und Messe-Highlights der conhIT 2013. 
<link fileadmin/user_upload/dateien/Downloads/E-HEALTH-COM_conhIT_Nachlese.pdf - download "Initiates file download">» zum Download</link> (kostenfrei)

Sie können die aktuelle Ausgabe von E-HEALTH-COM oder einzelne Beiträge daraus in Kürze auch in elektronischer Form erhalten unter <link http://load.doccheck.com/de/digitale-zeitschriften/healthcare-marketing/e-health-com-03-04-2013.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">DocCheck Load.</link> Außerdem können Sie E-HEALTH-COM auch weiterhin als <link epaper/ page external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">e-Paper</link> in unserem Abo-Bereich beziehen. ]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 15:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Uniklinik Schleswig-Holstein: Krebsentstehung im Computer simulieren</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/uniklinik-schleswig-holstein-krebsentstehung-im-computer-simulieren/147502edb09fb61a36d7c00d99b9663b/</link>
			<description>Innerhalb eines deutschlandweiten Verbundes haben sich Wissenschaftler des Instituts für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Innerhalb eines deutschlandweiten Verbundes haben sich Wissenschaftler des Instituts für Humangenetik und der Sektion Hämatopathologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zum Ziel gesetzt, die Mechanismen der Entstehung von Krebs in Computermodellen zu simulieren. Basierend auf den Befunden aus international führenden Studien zur Entstehung von Lymphomen im letzten Jahrzehnt und den Ergebnissen des von Kiel aus koordinierten Beitrags zu Lymphomen im Rahmen des Internationalen Krebsgenomprojekts (ICGC) sowie gezielt ergänzt durch Laborexperimente sollen Modelle für die Entstehung von Lymphdrüsenkrebs entwickelt werden. 

 Bei der Entstehung von Krebs wirken Veränderungen der Erbsubstanz und gestörte Signalwege in den entarteten Zellen auf der einen Seite mit den individuellen Eigenschaften des Patienten und Umweltfaktoren auf der anderen Seite zusammen. Das Zusammenwirken dieser Faktoren ist letztlich auch entscheidend für den Erfolg der Therapie. Diese Mechanismen der Entstehung von Krebs in Computermodellen zu simulieren, haben sich die Wissenschaftler aus Kiel nun zum Ziel gesetzt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Kieler Teilprojekte des Vorhabens in den nächsten drei Jahren mit über 880.000 Euro.
<br />„Die Systembiologie ist zwar eine relativ junge Wissenschaft, jedoch absolut zukunftsweisend. Sie schlägt die Brücke zwischen dem Laborexperiment und dem mathematischen Modell und vereint damit komplexe Hochdurchsatz-Experimente mit der mathematischen Modellierung der gewonnen Daten. Damit erlaubt sie den Entwurf vorhersagender Modelle zu komplexen biologischen Vorgängen“, beschreibt der an der Uni Kiel für Forschung verantwortliche Vizepräsident Professor Frank Kempken die Bedeutung des Erfolgs der Kieler Kollegen. 
<br />Das jetzt neu geförderte Projekt mit dem Namen MMML-MYC-SYS, an dem Kieler Wissenschaftler des Instituts für Humangenetik unter Leitung von Professor Reiner Siebert und der Sektion Hämatopathologie unter Leitung von Professor Wolfram Klapper beteiligt sind, soll dazu beitragen, den Entstehungsprozess besonders aggressiver B-Zell Lymphome besser zu verstehen, die durch Veränderungen des MYC-Gens charakterisiert sind. B-Zell-Lymphome sind bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems. Das MYC-Gen ist auf dem menschlichen Chromosom 8 lokalisiert und gehört zu den Protoonkogenen, die durch Veränderungen (Mutationen) in so genannte Krebsgene (Onkogene) umgewandelt werden können. Die Produkte dieser Gene fördern den Übergang vom normalen Wachstumsverhalten der Zelle zu ungebremstem Tumorwachstum. 
<br />Die Aktivierung des MYC-Gens ist zum einen charakteristisch für das sogenannte Burkitt-Lymphom, das häufigste B-Zell-Lymphom des Kindesalters, das aber auch bei Erwachsenen auftritt. Es wird allgemein angenommen, dass die Aktivierung des MYC-Gens bei den Burkitt-Lymphomen die Krebsentstehung auslöst. Eine Aktivierung des MYC-Gens findet sich zum anderen auch bei etwa einem Drittel der diffus-großzelligen B-Zell-Lymphome, der häufigsten B-Zell-Lymphome im Erwachsenenalter. 

„Wir haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von hochrangigen Studien publizieren können, in denen wir zeigen konnten, dass eine Aktivierung des MYC-Gens bei B-Zell-Lymphomen im Erwachsenenalter mit einer ungünstigen Prognose verbunden ist“, kommentiert Professor Klapper, Leiter der Sektion Hämatopathologie und des Lymphknotenregisters in Kiel, und ergänzt: „Diese Studien sind international auf ein großes Echo gestoßen und haben dazu geführt, dass derzeit die Therapiestrategien bei diesen Lymphomen neu überdacht werden.“ Profitiert haben die wissenschaftlichen Arbeiten am Campus Kiel des UKSH dabei von der Funktion der Sektion Hämatopathologie als eines der deutschen Referenzzentren für Lymphomdiagnostik und der systematischen Sammlung von Gewebeproben über Jahrzehnte in der Biobank des Kieler Lymphknotenregisters.
<br />Im Zuge des vom Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) in Leipzig koordinierten (Sprecher: Professor Markus Löffler) und gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Leipzig, Berlin, Düsseldorf, Göttingen, Heidelberg, Regensburg und Münster umgesetzten MMML-MYC-SYS Projektes werden sowohl umfangreiche molekular-genetische und klinische Daten ausgewertet als auch gezielte Experimente in kultivierten Lymphomzellen im Reagenzglas durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Analysen werden Modelle entwickelt, die die Entstehung und das Wachstum des Tumors simulieren und vorhersagen können. Die so gewonnenen Erkenntnisse wollen die Forschenden dafür nutzen, neue diagnostische Klassifikatoren zu entwickeln und damit die Diagnose der Erkrankung zu verbessern. Zudem können die Vorhersagen aus dem Modell die Grundlage für die Planung neuer klinischer Studien und optimierte Therapieschemata für eine zielgerichtete Behandlungsstrategie sein.
<br />Das MMML-MYC-SYS Projekt ergänzt damit die laufenden Forschungsvorhaben der beteiligten Kieler Institutionen zu malignen Lymphomen. So koordiniert Professor Siebert mit dem ICGC MMML-Seq-Konsortium zu Keimzentrumslymphomen (gefördert vom BMBF) einen der deutschen Beiträge zum „Internationalen Krebsgenomprojekt“ (ICGC; www.icgc.org). Das Kieler Institut für Humangenetik ist zudem federführend in der epigenetischen Charakterisierung von Lymphomen im Rahmen des von der EU geförderten Netzwerkes „BLUEPRINT“ des Internationalen Humanen Epigenom Konsortiums (IHEC; <link http://ihec-epigenomes.org/research/projects/blueprint/ _new>http://ihec-epigenomes.org/research/projects/blueprint/</link>). 

„Durch das MMML-MYC-SYS-Projekt haben wir jetzt die einmalige Möglichkeit, die umfangreichen experimentellen Ergebnisse, die wir im Zuge weltweiter Großprojekte wie ICGC und IHEC zu MYC-positiven Lymphomen erheben, in Bezug zueinander zu bringen“, sagt Professor Siebert. „Nur das Zusammenführen aller verfügbaren Befunde aus den ganz verschiedenen Analysen wird es uns erlauben, ansatzweise die Komplexität der Entstehung von Krebs zu verstehen. Aber nur so können wir die Schwachstellen der Krebszellen identifizieren, an denen dann neue Therapien ansetzen können.“
<br />Die Förderung von insgesamt über 880.000 Euro für den Standort Kiel erhalten die Wissenschaftler aus der Initiative e:BIO. Mit dieser beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die international erfolgreiche Position Deutschlands in der Systembiologie durch Einrichtung von geeigneten Forschungsstrukturen, Bündelung der nationalen Kompetenzen und durch gezielte Nachwuchsförderung auszubauen. Bereits in den vergangenen drei Jahren sind die beteiligten Arbeitsgruppen im Rahmen des Projektes „HaemtoSys“ durch das BMBF für systembiologische Ansätze zu follikulären Lymphomen gefördert worden. Damit gehört Kiel zu einem der international führenden Standorte für die Systembiologie von Lymphomen.

Quelle: idw]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 12:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Versorgungsforschung: Kooperationsprojekt zu Arzneimittelsicherheit bei Entlassung aus dem Krankenhaus gestartet</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/versorgungsforschung-kooperationsprojekt-zu-arzneimittelsicherheit-bei-entlassung-aus-dem-krankenhaus-gestartet/6f729928fd81322a5621b4d1993b4334/</link>
			<description>Im deutschen Gesundheitssystem stehen im Krankenhaus nicht uneingeschränkt die gleichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im deutschen Gesundheitssystem stehen im Krankenhaus nicht uneingeschränkt die gleichen Arzneimittel zur Verfügung wie im ambulanten Bereich. Dies führt zu Schnittstellen der Arzneimittelversorgung, die wiederum in erheblichen Problemen in diesem Bereich resultieren können. Ein Thema, das auch bundesweit von großer Bedeutung ist. Daher kooperiert die Klinische Pharmazie Leipzig nun in einem länderübergreifenden Projekt mit Baden-Württemberg. Ziel ist es, gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten, Wissens- und Versorgungslücken an Schnittstellen zu identifizieren und durch bedarfsgerechte Strategien zu schließen, um die Arzneimittelsicherheit nachhaltig zu verbessern. 

 Die Problematik von Versorgunglücken und mangelender Kommunikation an Schnittstellen der Patientenversorgung im Krankenhaus und im ambulanten Bereich ist zunehmend in den Fokus der Versorgungsforschung gerückt. Umstellungen der vom Hausarzt verordneten Medikation auf die Hausliste des Krankenhauses können Probleme verursachen und zur Verunsicherung von Arzt und Patient führen. Aber auch umgekehrt kann die Therapieempfehlung im Entlassbrief des Krankenhauses an den weiterbetreuenden Hausarzt eine lückenlose Arzneimittelversorgung erschweren.
<br />Studien zufolge wird nur etwa die Hälfte der Medikationsempfehlungen der Klinik vom niedergelassenen Mediziner umgesetzt, wie Thilo Bertsche, Professor für Klinische Pharmazie an der Universität Leipzig, erläutert. Andererseits werden nur in 17 Prozent der Entlassbriefe die gesetzlich vorgegebenen Angaben zur Weiterverordnung aufgeführt. Die im Krankenhaus neu angesetzte Medikation kann zudem in der öffentlichen Apotheke - insbesondere an Wochenenden und Feiertagen - nicht immer sofort verfügbar sein. 19 Prozent der Patienten sollen Erhebungen zufolge weder im stationären noch im ambulanten Bereich über ihre neu angeordneten Arzneimittel aufgeklärt worden sein. 
<br />Dies trägt dazu bei, dass es bei 10 Prozent der Patienten deutscher Krankenhäuser zu Versorgungslücken kommt. All dies erfordert die Einbindung aller am Pharmakotherapie beteiligten Berufsgruppen, die nun in diesem neuen Kooperationsprojekt der Klinischen Pharmazie Leipzig mit der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg und dem Klinikum Konstanz angestrebt werden soll.
<br />Baden-Württemberg ist bereits in zahlreichen Projekten unter Beteiligung der Landesapothekerkammer ein Vorreiter im Bereich der Optimierung der Pharmakotherapie an Schnittstellen. &quot;Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Zusammenarbeit nun fortführen zu können,&quot; sagt Bertsche. Ziel des in Kooperation mit dem Klinikum Konstanz unter der dortigen Leitung von Chefarzt Niko Zantl, Chefapotheker Peter Buchal und Apothekerin Claudia Greißing entwickelten Konzeptes ist es, strukturierte Maßnahmen für Patienten, niedergelassene Ärzte und Apotheker in modularisierten Systemen zu entwickeln.
<br />Diese sollen nicht nur für Kliniken der Maximalversorgung, sondern auch für andere Versorgungsstrukturen geeignet sein. Dabei sollen auch elektronisch unterstützte Kommunikationsstrukturen genutzt werden, die jedoch nicht das persönliche Gespräch mit dem Patient ersetzen dürfen. Die entwickelten Maßnahmen sollen anschließend wissenschaftlich in einer kontrollierten, prospektiven klinischen Studie untersucht werden und bei Eignung in der Breite einsetzbar sein.
Quelle: idw]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 11:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Personalisierte Medizin: Projekt VPH-PRISM zur Softwareentwicklung für passgenaue Brustkrebs-Therapie</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/personalisierte-medizin-projekt-vph-prism-zur-softwareentwicklung-fuer-passgenaue-brustkrebs-therapie/ee196e722ade0ce86dd9e628f275106e/</link>
			<description>Im Projekt VPH-PRISM entwickeln Forscher neue Verfahren, um die Behandlung von Brustkrebs auf Basis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Projekt VPH-PRISM entwickeln Forscher neue Verfahren, um die Behandlung von Brustkrebs auf Basis multidisziplinärer Bilddaten zu verbesser. Jede zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Bei der Diagnose und Behandlung einer Patientin sind viele Spezialisten mit einbezogen. Zur Speicherung und Visualisierung der medizinischen Bilddaten nutzen Radiologen, Pathologen, Onkologen, Radiotherapeuten und Chirurgen verschiedene Softwareplattformen. Das bringt große Anforderungen an den Datentransfer und die Kommunikation zwischen den Plattformen mit sich. Ließen sich Informationsauswertung und Datentransfer verbessern, könnte das die Diagnose und Therapieplanung bei Brustkrebs unterstützen.
<br />Hier setzt ein neues Projekt namens VPH-PRISM an. Acht Forschungs- und ein Projektmanagement-Partner entwickeln neuartige Software-Systeme, die verschiedene medizinische Datensätze intelligent verknüpfen und damit innovative Assistenz-Funktionen ermöglichen sollen. Dabei planen die Forscher, die Bilddaten unterschiedlicher Diagnoseverfahren (Röntgen, MRT, Gewebemikroskopie) zu kombinieren und gemeinsam in einer Software darzustellen. Die Vision: die in den verschiedenen Disziplinen verfügbare Bildinformation systematisch und quantitativ zusammenführen. Dadurch ließe sich erstmals eine große Anzahl mikroskopischer und makroskopischer Gewebeparameter effizient und präzise in Beziehung setzen. Den Medizinern wird das wichtige Hinweise liefern, um jeder Patientin eine individuelle, für sie maßgeschneiderte Therapiemöglichkeit anzubieten. 
<br />Um dies zu erreichen, wollen die Fachleute eine interaktive Datenbank erstellen, die die Bilder mit weiteren relevanten Informationen verbindet, etwa mit den erblichen Erkrankungsrisiken sowie den Umwelteinflüssen. Dadurch soll es künftig möglich sein, Brustkrebs-Patientinnen zielgerichteter zu therapieren. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS in Bremen hat die wissenschaftliche Projektleitung übernommen und ist für die Entwicklung der benötigten Bildanalyseverfahren verantwortlich. 
<br />Bei Früherkennung und Therapie von Brustkrebs sind in der Regel verschiedene Fachdisziplinen beteiligt: Radiologen interpretieren Röntgen- und MRT-Aufnahmen der gesamten Brust der Patientin, während Pathologen aus der Brust entnommene Gewebeproben beurteilen, auf denen mit über 40-facher Vergrößerung die einzelnen Zellen und deren räumliche Anordnung sichtbar werden. Chirurgen und Gynäkologen versuchen, einen bösartigen Tumor effektiv und schonend zu entfernen, Radiotherapeuten behandeln Brustkrebs durch Bestrahlung, und Onkologen entscheiden darüber, welche Chemotherapie den besten Nutzen bringen kann.
<br />Eine wichtige Aufgabe besteht darin, die informationstechnologischen Systeme der verschiedenen Disziplinen besser zu vernetzen. In ein und demselben Krankenhaus arbeiten Radiologen und Pathologen oftmals mit unterschiedlichen IT-Systemen, die jeweils für die Darstellung und Verarbeitung der eigenen Bilddaten optimiert sind. Die Folge: Bei der Suche der Fachspezialisten nach einer geeigneten Therapie könnten verschiedene Systeme der Bilddatenspeicherung die Möglichkeiten der Datenübertragungen einschränken. Fachübergreifende Tumorkonferenzen, bei denen die Fachärzte gemeinsam die Brustkrebsfälle besprechen, können von einer verbesserten Vernetzung der verschiedenen Systeme profitieren.
<br />Um die Situation zu verbessern, entwickeln die Partner im Rahmen von VPH-PRISM eine Software, die sowohl Röntgenbilder, MR-Tomographien und Ultraschallaufnahmen als auch die aus Biopsien gewonnenen mikroskopischen Gewebeschnitte gemeinsam darstellen, räumlich aufeinander beziehen, messen und verarbeiten kann. Hilfreich wäre das vor allem, um die Randgebiete um einen Tumor genauer charakterisieren zu können: Ist dieses Gewebe bereits so verändert, dass man es bei einer Operation zusammen mit dem Tumor entfernen sollte? Oder kann man es im Körper belassen und so die Patientin schonender operieren?
<br />Die Voraussetzung dafür ist, dass die Gewebeschnitte digitalisiert werden. Dabei aber fallen enorme Datenmengen an, die sich kein Pathologe auch nur ansatzweise vollständig ansehen kann. Deshalb arbeiten die Experten bei VPH-PRISM an einer Software, die das Material automatisch vorselektiert sowie vorverarbeitet und dem Pathologen dadurch die Arbeit erleichtert. Gelingt das Unterfangen, rechnet die Fachwelt damit, dass die digitale Pathologie einen ähnlichen Durchbruch für die Brustkrebs-Versorgung markiert wie in den letzten 15 Jahren die flächendeckende Einführung der Mammographie für die Früherkennung.
<br />Im Projekt soll untersucht werden, wie hochdetaillierte Informationen über die Gewebefeinstruktur, die aus der Histologie gewonnen wurde, hilft, Röntgen-, MR- und Ultraschallaufnahmen zu interpretieren. Eine Herausforderung dabei: Um Gewebeschnittbilder gemeinsam mit MR- und Röntgenaufnahmen darstellen zu können, müssen die Experten mit Hilfe aufwendiger Simulationen sicherstellen, dass die verschiedenen Datensätze exakt zusammenpassen. Nur so können die auf unterschiedlichen Skalen gewonnenen Gewebeparameter auch räumlich miteinander in Bezug gebracht werden.
<br />Das Ziel ist ein Softwaretool, das die Mediziner konkret bei der Therapiewahl unterstützt. So soll es die Daten der Patientinnen automatisch in Gruppen mit ähnlichen Merkmalen einteilen. Damit kann die Software Hinweise geben, welche Art von Chemotherapie man am besten anwenden sollte, wenn eine Patientin zum Beispiel anhand bestimmter Gewebeeigenschaften einer der bekannten Gruppen zugeordnet wird. Nützlich wäre das auch für eine genauere Überwachung des Therapieverlaufs: Bildet sich der Tumor bei einer bestimmten Chemotherapie so schnell wie erwartet zurück? Wenn nicht, kann der Arzt eine ineffektive Therapie rechtzeitig abbrechen und durch eine anderes Medikament ersetzen. 
<br />Über VPH-PRISM:<br />VPH-PRISM steht für „Virtual Physiological Human: Personalized Predictive Breast Cancer Therapy Through Integrated Tissue Micro-Structure Modeling“. Das Projekt wird von der EU mit einer Summe von 3,7 Millionen Euro gefördert. Es startete im März 2013 und endet im Februar 2016. Das Konsortium setzt sich aus neun Partnern aus fünf Ländern zusammen und umfasst Forschungsinstitute, klinische Brustzentren und Philips Research.<br />• EIBIR, European Institute for Biomedical Imaging Research, Wien, AT (Projektkoordination)<br />• Fraunhofer MEVIS, Institut für Bildgestützte Medizin, Bremen, DE (Wissenschaftliche Koordination)<br />• Radboud University Nijmegen Medical Center, NL<br />• University College London, UK<br />• University of Dundee, UK<br />• University of Chicago, USA<br />• Medizinische Universität Wien, AT<br />• Boca Raton Regional Hospital, USA<br />• Philips Research Hamburg, DE

Quelle: idw]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 13:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>eHealth: Knappschaft rollt elektronische Behandlungsinformation &quot;eBI&quot; aus</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/ehealth-knappschaft-rollt-elektronische-behandlungsinformation-ebi-aus/c47f76e427bad94dd6cc5aef855556e9/</link>
			<description>Die Knappschaft gibt den Startschuss für den Rollout ihrer im vergangenen Jahr angekündigten und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Knappschaft gibt den Startschuss für den Rollout ihrer im vergangenen Jahr angekündigten und seit einiger Zeit am Krankenhaus Bottrop getesteten Gesundheitsakte. Die „elektronische Behandlungsinformation“, kurz eBI, ist – anders als die elektronische Patientenakte des prospeGKT-Projekts – kassengesteuert: Nach Einwilligung durch den Patienten speist die Knappschaft ihr zur Verfügung stehende Daten zu Diagnosen, Krankenhausaufenthalten und Medikamenten in die eBI ein. 
<br />Besucht der Patient eine kooperierende Klinik, die sich durch bestimmte IT-Voraussetzungen und durch Absolvieren eines Schulungsprogramms qualifizieren muss, dann kann er sich mit seiner KVK oder eGK ausweisen. Die Ärzte am Empfang erhalten dann Zugang zu den Daten, die über eine mehrfach verschlüsselte Online-Verbindung von den Krankenkassenservern heruntergeladen werden können. Die Daten in der eBI sind chronologisch geordnet, um Übersichtlichkeit zu schaffen. Eine Anbindung niedergelassener Ärzte ist vorerst nicht geplant. Auch können die kooperierenden Krankenhäuser nicht eigene Daten hochladen. Der Weg der Daten verläuft zu Beginn vielmehr ausschließlich in eine Richtung, von der Kasse zum Klinikum.
<br />Die personenbezogenen Patientendaten, die den Krankenkassen zur Verfügung stehen, sind umfangreich, aber nicht völlig aktuell. Es muss sich deswegen erst zeigen, inwieweit die Klinikärzte die Datensammlung als so nützlich empfinden, dass sie sie auch nutzen. Informationen der Krankenhäuser zu Diagnosen und Prozeduren erhalten die Kassen nach einer Woche, Rezeptdaten der Apotheken nach sechs Wochen und Daten der niedergelassenen Ärzte nach sechs Monaten. Trotz dieser Verzögerung ist die Knappschaft überzeugt, dass die Datensammlung hilfreich sein kann, nicht zuletzt als eine Art Langzeitarchiv.]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 11:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gesundheitstelematik: Ausgabe der ersten 500 elektronischen Heilberufsausweise</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/gesundheitstelematik-ausgabe-der-ersten-500-elektronischen-heilberufsausweise/cb677a1bf2c7e3f50bce41d181399a14/</link>
			<description>Das Pilotprojekt „elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) für Gesundheitsfachberufe“ geht in die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Pilotprojekt „elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) für Gesundheitsfachberufe“ geht in die nächste Phase: Die ersten 500 Physiotherapeuten, die das Online-Anmeldeverfahren bereits bestätigt haben, werden in Kürze ihren Pilot-eHBA erhalten. In dem Pilotprojekt wird die Ausgabe der ersten 1.000 Heilberufsausweise an Gesundheitsfachberufe getestet, die an Therapeuten des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e. V. ausgegeben werden.<br /><br />Den ersten Ausweis hält der stellvertretende IFK-Vorsitzende Rick de Vries nun in Händen: &quot;Wir sind stolz, dass die Physiotherapie diesen wichtigen Meilenstein für die Telematik-Einführung ins deutsche Gesundheitswesen setzt und wir den Prozess von Anfang an begleiten.&quot; Umgesetzt wird das Projekt mithilfe der Kooperationspartner Zentrum für Telematik und Telemedizin (ZTG), dem französischen Atos-Konzern und der opta data Firmengruppe.<br /><br />Ziel des Pilotprojekts ist es, die Ausgabeprozesse und mögliche Anwendungsszenarien des eHBA zu testen – und bis zum bundesweiten Einsatz weiterzuentwickeln. Mit dem Pilot-eHBA können sich künftig insgesamt 1.000 IFK-Therapeuten nicht nur nach außen als Berufsangehörige ausweisen, sondern sich bereits mit dem System vertraut machen und es von Anfang an weiterentwickeln. Der Sichtausweis mit Lichtbild ermöglicht zudem die Nutzung einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur.]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 09:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Charité-Studie: Stroke-Einsatz-Mobil verbessert Schlaganfallversorgung</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/charite-studie-stroke-einsatz-mobil-verbessert-schlaganfallversorgung/81b78b4059cbef5e644f5b2fd3dc04e2/</link>
			<description>Eine großangelegte Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit 7.000 Patienten zeigt, dass...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine großangelegte Studie der <span lang="fr">Charité</span> – <span lang="de">Universitätsmedizin Berlin</span> mit 7.000 Patienten zeigt, dass mit dem Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) deutlich mehr Schlaganfall-Betroffene wirksam und signifikant schneller therapiert werden können. Das STEMO ist ein Rettungsfahrzeug, das speziell für Patienten mit Schlaganfall konzipiert wurde: Es sind ein Computertomograph und ein Minilabor sowie speziell geschultes Rettungspersonal und ein Neurologe mit Notarztqualifikation an Bord.
<br /><br />„Das STEMO steht für die erstklassige Zusammenarbeit zwischen der <span lang="fr">Charité</span>, der Berliner Feuerwehr und den beiden Brandenburger Technologie-Firmen, die das Rettungsfahrzeug gemeinsam entwickelt haben“, sagt <abbr title="Professor"><abbr title="Professor"><span title="Professor">Prof.</span></abbr></abbr> Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der <span lang="fr">Charité</span>. Bei der gestrigen Präsentation gratulierte die Senatorin Yzer dem gesamten Team für die nationale und internationale Anerkennung des Projekts zuletzt vergangene Woche in London. Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, sagte: „Die Förderung des STEMO aus dem Berliner Zukunftsfonds ist eine hervorragende Investition in Medizin, Technik und Forschung. Das Stroke-Einsatz-Mobil zeigt, was Technologieförderung zusammen mit Forschergeist und medizinischem Know-how in der Hauptstadt bewegen kann. Auch hier zeigt sich wieder ein Referenzobjekt Berlins, das internationales Interesse auslöst.“
<br /><br />Beim Schlaganfall zählt jede Minute, denn kein Gewebe wird bei einer Unterbrechung der Blutzufuhr so rasch unwiderruflich geschädigt wie das Hirngewebe. In der repräsentativen Vergleichsstudie werteten die Forscher um <abbr title="Professor"><abbr title="Professor"><span title="Professor">Prof.</span></abbr></abbr> Heinrich Audebert von der Klinik für Neurologie und Leiter des Projekts, die Daten von 7.000 Patienten über einen Zeitraum von 21 Monaten aus. Dabei wurde das STEMO im wöchentlichen Wechsel mit einem regulären Rettungsfahrzeug eingesetzt. „Im Wissen, dass beim akuten Schlaganfall pro Minute 1,9 Millionen Nervenzellen absterben, freuen wir uns, dass im Rahmen des neuen Versorgungskonzepts eine relevante Verbesserung der Schlaganfallversorgung in Berlin erreicht werden konnte“, konstatiert <abbr title="Professor"><abbr title="Professor"><span title="Professor">Prof.</span></abbr></abbr> Heinrich Audebert. 
<br /><br />Im Vergleich zu den Kontrollwochen ergab sich eine Verkürzung der Zeit vom Notruf bis zur Einleitung der Behandlung sowie eine deutliche Erhöhung der Lyse-Häufigkeit. Bei der Lyse-Therapie wird ein Blutgerinnsel, das eine Schlagader im Gehirn verstopft, medikamentös aufgelöst. Wurde das STEMO alarmiert, erhielten im Vergleich zur herkömmlichen Versorgung im Krankenhaus 50 Prozent mehr Schlaganfallpatienten eine solche Lyse. Die Behandlungsrate stieg damit insgesamt von 21 auf 33 Prozent. Die Zeit vom Notruf bis zur Therapie reduzierte sich dabei um 25 Minuten. Die Behandlung war dabei genauso sicher wie im Krankenhaus. 
<br /><br /><abbr title="Professor"><abbr title="Professor"><span title="Professor">Prof.</span></abbr></abbr> Matthias Endres, Direktor der Klinik für Neurologie der <span lang="fr">Charité</span>, sieht das Projekt äußerst positiv und sagt: „Wir sind zuversichtlich, dass eine kompetente medizinische Versorgung bei bestimmten Krankheitsbildern bereits im Rettungsfahrzeug stattfinden kann. Diese frühzeitige Versorgung bietet die Chance, auch neuartige Therapieformen einzusetzen.“
<br /><br />Das STEMO wurde in einem Konsortium der <span lang="fr">Charité</span>, der Berliner Feuerwehr und der Firmen Meytec <acronym title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</acronym> und Brahms <acronym title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</acronym> entwickelt.]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 20:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>mobile Health: Studie sieht große Wachstumspotenziale</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/mobile-health-studie-sieht-grosse-wachstumspotenziale/6a54f035ef5d50b5c61d77b3ffccf149/</link>
			<description>Mobile Health wird den Umgang mit Gesundheit verändern – und ist heute schon an vielen Stellen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mobile Health wird den Umgang mit Gesundheit verändern – und ist heute schon an vielen Stellen Realität. Das zeigt eine neue Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass sich der Markt für Gesundheitsdienstleistungen mit mobilen Technologien bis 2017 verdreifachen wird.&nbsp; So sieht A.T. Kearney zweistellige Wachstumsraten für den Mobile-Health-Markt: Er wird von etwa 900 Millionen Euro im Jahr 2012 auf bis zu drei Milliarden im Jahr 2017 anwachsen. Dr. Oliver Scheel, Partner bei A.T. Kearney und Leiter des Beratungsbereichs Pharma &amp; Healthcare, erläutert: „Es ist wichtig, zu verstehen, dass klug eingesetzte mobile Technologien das komplexe Gesundheitssystem einfacher und effizienter machen können. Das Wachstum des Mobile-Health-Marktes wird die Gesundheit daher nicht verteuern, sondern günstiger machen.“

 
 Doch obwohl Mobile Health viele Probleme des komplexen deutschen Gesundheitssystems lösen kann, wird der Einsatz mobiler Technologien in der medizinischen Grundversorgung ausgebremst. Langsame Innovationszyklen im Gesundheitssystem, unklare regulatorische Rahmenbedingungen und Schwierigkeiten bei den Vergütungsstrukturen lassen erwarten, dass die Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen die Letzten sein werden, die von Mobile-Health-Innovationen profitieren können. Scheel: „Gewicht online überwachen, Ernährungstipps recherchieren, Produkte mobil bestellen – all das können Patienten heute schon mit ihrem Smartphone tun. Aber für die nächste Schachtel eines Blutdruckmedikaments müssen sie sowohl zum Arzt als auch zum Apotheker.“ Für Kassenpatienten wird es also wenig Fortschritt geben.

 
 Gleichzeitig wächst Mobile Health außerhalb der medizinischen Grundversorgung – die Gruppe der heute 20- bis 45-Jährigen nutzt mobiles Internet als Selbstverständlichkeit. Mit mobilen gesundheitsbezogenen Produkten und Dienstleistungen werden heute schon etwa 90 Millionen Euro Umsatz gemacht – davon entfallen 47 Prozent auf Hardware (mobile Sensoren und Geräte) und 36 Prozent auf Transaktionen, also mobilen Handel mit Produkten und Software (z.B. in-App-Käufe).

 
 A.T. Kearney ist überzeugt, dass Mobile Health jenseits der prognostizierten Marktzahlen einen tiefgreifenden Effekt auf die Prozesse im Gesundheitswesen haben wird. Das mobile Internet hat sich bereits im Alltag der meisten Menschen etabliert, und die Mobilfunkpenetration in Deutschland liegt inzwischen bei über 140 Prozent. Früher oder später werden Abläufe und Prozesse des Gesundheitssystems ins mobile Internet wandern. Dennoch haben sich einige Akteure davon entmutigen lassen, dass der große Durchbruch von mobilen Gesundheitsdiensten in Deutschland bisher ausgeblieben ist. Das ist nach Meinung von A.T. Kearney gefährlich – denn wer Mobile Health ignoriert, verliert die Chance, die Struktur des zukünftigen Gesundheitsmarktes mitzugestalten.

 „Es ist längst keine technologische Frage mehr, vielmehr geht es darum, die Chancen für ein einfacheres und effizienteres Gesundheitssystem zu nutzen“, so Scheel. “Es wäre daher für die heutigen Anbieter aus Pharma und Medizintechnik ebenso wie für Krankenhäuser fahrlässig, keine Mobile-Health-Strategie zu entwickeln.“]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 15:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>AAL: MEDIAN Kliniken und HTW Berlin besiegeln Kooperation</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/aal-median-kliniken-und-htw-berlin-besiegeln-kooperation/ca8ec381e57addcded761a11ee753038/</link>
			<description>Die MEDIAN Kliniken und die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin werden in Zukunft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die MEDIAN Kliniken und die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin werden in Zukunft auf dem Gebiet Wissenschaft und Forschung zusammen arbeiten. Schwerpunkt der Kooperation wird das Thema Ambient Assisted Living und der dafür erstmalig stattfindende zukunftsweisende berufsbegleitende Masterstudiengang Ambient Assisted Living (AAL) sein.

Die zu entwickelnden Lösungen sollen neben Sicherheit und technischer Effizienz auch Komfort und eine hohe Benutzerfreundlichkeit vereinen. Neben einem autonomen Alltag sollen AAL-Produkte auch Unabhängigkeit schaffen und das Selbstbewusstsein stärken. Der Studiengang richtet sich an Bachelor-AbsolventenInnen mit Berufserfahrung aus den Fachrichtungen Ingenieur- und Humanwissenschaften sowie Design. 

&quot;Unsere Zusammenarbeit wird mit Studien und Praxistests starten, die die Studentinnen und Studenten der HTW in unseren MEDIAN Kliniken in Berlin und Brandenburg mit Unterstützung unserer Mitarbeiter und Patienten durchführen können. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns, wenn wir unseren Beitrag für die Entwicklung qualitativer Innovationen auf diesem Gebiet leisten können&quot;, sagt Hartmut Hain, Geschäftsführer der MEDIAN Kliniken. Geplant sind in Zukunft die praxisnahe Begleitung von Abschlussarbeiten und die aktive Beteiligung der Kliniken an der Produktentwicklung.

&quot;Wir freuen uns, dass wir durch die Zusammenarbeit mit den MEDIAN Kliniken die Möglichkeit zur Durchführung von Usability-Studies erhalten. Gerade Praxistests oder NutzerInnenbefragungen vor der Produktentwicklung ist für eine spätere Entwicklung auf den Markt von immenser Bedeutung. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die über die Akzeptanz oder Ablehnung durch die Nutzer entscheiden. Auch werden uns durch die Nähe mit den späteren Konsumenten neue Impulse für den Bereich der Produktentwicklung im Studiengang Ambient Assisted Living gegeben&quot;, so Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hörber, Studiengangsprecher des Masterstudiengangs Ambient Assisted Living an der HTW Berlin.]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 12:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MedTech: VDE|DGBMT vergibt Klee-Preis für Dissertation zur Behandlung von Vorhofflimmern</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/medtech-vdedgbmt-vergibt-klee-preis-fuer-dissertation-zur-behandlung-von-vorhofflimmern/32775d709fa27ad3eb2c1a383467d88c/</link>
			<description>Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, von der etwa 1% der Bevölkerung betroffen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="ctl00_PlaceHolderMain_emplVDEContentAreaDisplay_ctl02__ControlWrapper_RichHtmlField" style="DISPLAY: inline">Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, von der etwa 1% der Bevölkerung betroffen sind – mit steigender Tendenz. Besonders bei älteren Menschen tritt die Krankheit häufig auf, die zwar nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist, aber in der Folge oft zu Schlaganfällen mit teilweise gravierenden Folgen für den Patienten führen kann. Dr.-Ing. Alexander Brost hat sich in seiner Dissertation mit der Behandlung von Vorhofflimmern beschäftigt und dafür den Klee-Preis von der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (VDE|DGBMT) und der Stiftung der Familie Klee erhalten.

Die Arbeit wurde in 10 Publikationen in hochrangigen Journalen der Biomedizinischen Technik veröffentlicht. Sie entstand in Zusammenarbeit mit einem Industriepartner und wird aktuell klinisch evaluiert. Die klinischen Partner ihrerseits haben bereits 16 Publikationen über ihre Ergebnisse geschrieben. Alexander Brost hat seine Promotion mit Auszeichnung bestanden und ist zurzeit Research Fellow an der Stanford University in Kalifornien.

Eine immer häufiger eingesetzte kurative Therapie ist die sogenannte RF-Ablation. Hierbei werden mit einem Katheter kleine Narben im Vorhofgewebe gesetzt, so dass das Vorhofflimmern dauerhaft unterbrochen wird. Der Arzt muss hierbei sehr genau wissen, wo der Katheter sich gerade im Herzen befindet. Hierfür werden auch magnetische Messsysteme oder impedanzbasierte Verfahren eingesetzt, diese ermöglichen aber keine gute Orientierung im Vorhof. Das „Flaggschiff“ der Abbildung des Katheters im Kontext des Herzens ist die Röntgenbildgebung mit dem so genannten C-Bogen. Ein besonderes Merkmal ist die Möglichkeit der Überlagerung der intraoperativen Informationen mit präoperativen Bilddaten. Alexander Brost hat nun ein neues Verfahren entwickelt, um diese Überlagerungen synchron mit den aktuellen Röntgenbildern zu halten und so Bewegungen des Herzens beim Herzschlag und bei der Atmung zu kompensieren. 

Des Weiteren hat er Methoden entwickelt, mit denen die Katheterdarstellung und 3D-Lokalisierung aus nur zwei Ansichten des C-Bogens sehr genau gelingt. Diese neuen Techniken ermöglichen eine deutlich bessere Visualisierung der Ablationsprozedur. Um eine genaue Planung der Intervention unter Berücksichtigung der individuellen Patientenanatomie zu ermöglichen, wurde ein Planungsprogramm mit dem Namen „Atrial Fibrillation Ablation Planning Tool“ (AFiT) implementiert. Es erlaubt eine Patienten-spezifische Planung der Ablationsprozedur und ermöglicht bereits im Vorfeld die Vermeidung möglicher Komplikationen.

Gemeinsam mit der Stiftung Familie Klee vergibt die VDE|DGBMT jährlich den mit 5.000 Euro dotierten Preis an Autoren wissenschaftlicher Arbeiten mit den Schwerpunkten Biomedizinische Technik als interdisziplinäres Fach, ingenieurwissenschaftliche Lösungen aktueller klinischer Probleme sowie naturwissenschaftliche Beiträge für Diagnostik oder Therapie.</div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 10:39:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Jugend forscht: VDE-Sonderpreis für drei Kieler Schülerinnen</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/jugend-forscht-vde-sonderpreis-fuer-drei-kieler-schuelerinnen/08d2071dad862b2fe413ae4470cb23d1/</link>
			<description>Die Siegerinnen des 48. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht haben eine kostengünstige, präzise und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Die Siegerinnen des 48. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht haben eine kostengünstige, präzise und unkomplizierte Möglichkeit gefunden, den Puls zu messen und den Sauerstoffgehalt im Blut zu bestimmen. Eine medizinische Untersuchung ohne Nadelstich brachte Jule Henrika Kuhn (15), Jule Anna Caroline Stevens (16) und Anna Linnéa Hölterhoff (16) von der Ricarda-Huch-Schule aus Kiel den mit 1.000 Euro dotierten VDE-Sonderpreis für mikroelektronische Anwendungen ein. </p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">Dazu haben sie einige schon bekannte Verfahren vereinfacht: &quot;Wir haben das Ganze mit Hobbyelementen realisiert&quot;, sagt Anna Linnéa Hölterhoff. Die jungen Schülerinnen hatten schon ein Jahr zuvor am Wettbewerb teilgenommen und suchten eine neue zündende Idee. Die kam ihnen, nachdem sie einen Film über die Funktionsweisen des EKG sahen. &quot;Wir haben dann mit dem Puls angefangen und uns gefragt, wie dieser sich präzise messen lässt&quot;, erklären sie. Schickt man Infrarotlicht in die Haut und analysiert das reflektierte Licht mit einem Sensor, müsste sich in dem Signal der Pulsschlag abzeichnen.Daher bauten die Jungforscherinnen einen Pulsmesser aus einem Infrarotsensor, einem Display und einem Mikrorechner. </p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">Das Gerät misst jetzt den Puls, indem ein Finger auf den Sensor gelegt wird. Als Ergebnis zeigt der Bildschirm detaillierte Informationen über die Herzfrequenz an. &quot;Wir konnten vorher noch nicht programmieren, das haben wir gelernt&quot;, erklärt Anna Linnéa Hölterhoff. Um ihr Projekt zu realisieren, verbrachten sie einen großen Teil der Ferien in den Physikräumen der Schule.<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;&nbsp; </span></p>
<p class="MsoPlainText">Das Resultat ihres Einsatzes überzeugte die Jury und die Experten des VDE. Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, VDE-Vorstandsvorsitzender: &quot;Wir freuen uns, wenn junge Menschen konsequent eigene Ideen und Projekte umsetzen und sich dafür einsetzen. Der technische Fortschritt ermöglicht so Erleichterungen im medizinischen Alltag.&quot; Neben dem mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis vergibt der VDE auch auf Landesebene bei Jugend forscht jährlich zahlreiche Sonderpreise. &quot;Das ist ein Ansporn zum Weitermachen in den Zukunftstechnologien&quot;, so Zimmer.<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;&nbsp; </span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;&nbsp; </span></p>
<p class="MsoPlainText">189 Jugendliche mit insgesamt 108 Projekten hatten sich für das Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb qualifiziert. Anlässlich des Finalauftakts sagte Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung und zugleich Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e.V.: &quot;Jugend forscht ist seit vielen Jahren sehr erfolgreich, wenn es darum geht, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Der Wettbewerb weckt Kreativität und schafft Freiräume zur<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>Entfaltung. Junge Menschen erhalten die Möglichkeit, ihre Ideen auszutesten und zu erleben, was es bedeutet, als Forscherin oder Forscher Neuland zu beschreiten. Jugend forscht leistet auf diese Weise einen gesellschaftlich wichtigen Beitrag zur individuellen Förderung junger Talente.&quot; </p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">Das steht auch für den VDE im Mittelpunkt der Nachwuchsförderung. Die Preisträgerinnen aus Kiel werden daher zu Präsentationen auf Messen und Kongressen eingeladen. Für die jungen Forscherinnen steht fest, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sind. &quot;Wir überlegen schon, was wir beim nächsten Mal machen&quot;, sagt Anna Linnéa Hölterhoff. Sie ist begeistert von der tollen Wettbewerbsatmosphäre, den vielen Vorträgen und den interessanten Menschen, die sie bei Jugend forscht gemeinsam mit ihren Freundinnen kennenlernte.<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;&nbsp; </span></p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">Quelle: <link http://www.vde.com   / - external-link-new-window "Opens external link in new window">VDE</link></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 03 Jun 2013 14:38:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Schweiz: Bundesrat verabschiedet Gesetzesentwurf zum elektronischen Patientendossier</title>
			<link>http://www.e-health-com.eu/details-news/schweiz-bundesrat-verabschiedet-gesetzesentwurf-zum-elektronischen-patientendossier/7ed8461cb1cc8186c416dd86db453aa2/</link>
			<description>Der Bundesrat hat den Entwurf des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bundesrat hat den Entwurf des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier und die entsprechende Botschaft gestern ans Parlament überwiesen. Die Förderung elektronischer Gesundheitsdienste (&quot;eHealth&quot;) und insbesondere des elektronischen Patientendossiers ist ein wesentliches Element der Strategie &quot;Gesundheit2020&quot; des Bundesrates. Mit dem elektronischen Patientendossier sollen die Qualität der Behandlungsprozesse verbessert, die Patientensicherheit erhöht und die Effizienz des Gesundheitssystems gesteigert werden.

Das neue Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) legt die rechtlichen Voraussetzungen fest, unter denen die im elektronischen Patientendossier enthaltenen medizinischen Daten bearbeitet werden können. Das elektronische Patientendossier ermöglicht allen an einer Behandlung Beteiligten einen von Ort und Zeit unabhängigen Zugang zu medizinischen Informationen. Einsicht in die Daten haben jedoch nur diejenigen Gesundheitsfachpersonen, die von ihren Patientinnen und Patienten die entsprechenden Zugriffsrechte erhalten haben. Über das elektronische Patientendossier können Patientinnen und Patienten zudem ihre eigenen medizinischen Daten selber konsultieren.

Die Patientinnen und Patienten entscheiden selber, ob sie ein elektronisches Patientendossier wollen oder nicht. Es kann niemand dazu verpflichtet werden. Die Freiwilligkeit des Erstellens eines elektronischen Patientendossiers gilt auch für die Gesundheitsfachpersonen im ambulanten Bereich.

Damit die Daten sicher erfasst, zusammengeführt und bearbeitet werden können, müssen sowohl die Patientinnen und Patienten als auch die Gesundheitsfachpersonen eindeutig identifizierbar sein. Für die Patientinnen und Patienten soll dazu eine neue Identifikationsnummer geschaffen werden. Als weitere Massnahme zur Gewährleistung einer sicheren Datenbearbeitung, legt das Gesetz für alle Beteiligten technische und organisatorische Mindestanforderungen fest. Deren Einhaltung wird mit einem Zertifizierungsverfahren sicher gestellt.

Um die Einführung und Verbreitung des elektronischen Patientendossiers voranzutreiben, unterstützt der Bund den Aufbau und die Zertifizierung von Gemeinschaften  während drei Jahren über Finanzhilfen in der Höhe von insgesamt 30 Millionen Franken. Es handelt sich bei Gemeinschaften um Zusammenschlüsse von Arztpraxen, Apotheken, Spitälern oder  Spitexorganisationen. Die Finanzhilfen des Bundes  sind an eine Mitfinanzierung in der gleichen Höhe durch die Kantone gebunden.

Die Kosten, welche den Gesundheitsfachpersonen und den stationären Einrichtungen durch die Anpassung ihrer Praxis- und Klinikinformationssysteme entstehen, werden durch die Finanzhilfen des Bundes nicht abgedeckt. Eine Anpassung der Tarife der ambulant tätigen Gesundheitsfachpersonen soll dazu beitragen, dass sich möglichst viele Leistungserbringer einer Gemeinschaft anschliessen. Für deren Ausgestaltung sind die Tarifpartner zuständig.

]]></content:encoded>
			<category>Startseite News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 30 May 2013 10:27:00 +0200</pubDate>
			
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