Drei Tage lang hat sich in Berlin unter der organisatorischen Schirmherrschaft der Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF e.V.) die europäische HealthGrid-Szene getroffen. Für alle, die nicht dabei sein konnten, haben die Veranstalter einen Live-Blog eingerichtet, der einen guten Eindruck von Flair und Themen vermittelt.

 

 

Angesichts der Tatsache, dass für einige der europäischen HealthGrid-Projekte demnächst die Förderung ausläuft, haben sich die Macher von Health-e-Child, @neurIST, caBIG und Co. unter anderem intensiv über Geschäftsmodelle ausgetauscht, damit die Aktivitäten nicht einschlafen, wenn der Geldstrom aus Brüssel nachlässt. „Vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer. Sie lehrt uns, dass selbst eiserne Vorhänge den Fortschritt nicht aufhalten können, wenn seine Zeit gekommen ist“, machte der Konferenzvorsitzende Professor Martin Hofmann-Apitius vom Fraunhofer SCAI der Grid-Community Mut.

 

Inhaltlich beeindruckte unter anderem die Vorstellung eines Grid-basierten 3D-Browsers für das Erbgut DNA. Eine Demo ist im Konferenzblog zu besichtigen. Ken Hall vom US Center for Disease Control (CDC) berichtete über den Einsatz von Grid-Techniken im Bereich Public Health. Und der Direktor des Centre for Computational Science am University College London informierte über die ersten Schritte des Virtual Physiological Human-Projekts.

 

http://gridtalk-project.blogspot.com

 

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