1. Wie sind Sie zum Thema eHealth gekommen?

 

Zu Beginn meiner Tätigkeit bei der BÄK entwickelten sich erste zarte Bestrebungen in der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen im Bereich Telematik. Diese habe ich damals begleiten dürfen. Anschließend habe ich 10 Jahre die Stabstelle Vorstandsangelegenheiten der BÄK geleitet, also generalistisch gearbeitet. Vor diesem Hintergrund bot sich der Sprung in das Thema an; machen wir uns nichts vor: Telematik im Gesundheitswesen ist auch ein sehr politisches Thema! Es ist für mich eines der denkbar interessantesten und spannendsten Aufgabengebiete.

 

2. Wo sehen Sie in den nächsten Jahren die größten Entwicklungschancen für die eHealth-Community?

 

Wenn es gelingt, die Einführung der medizinischen Telematikinfrastruktur erfolgreich zu realisieren, wird diese wie ein enormes Schwungrad zu neuen Anwendungen der unterschiedlichsten Art führen. Infrastrukturprojekte erhalten nie Applaus; gute Anwendungen jedoch. Daher brauchen wir die TI schnell. Ein Scheitern würde uns Jahre zurückwerfen.

 

3. Welches Telemedizin- oder Telematik-Projekt hat Sie in der letzten Zeit beeindruckt?

 

„Partnership for the heart“, Dr. Köhler, Charite

 

4. Welches Thema beschäftigt Sie gerade?

 

siehe Antwort zu 2

 

5. Sie haben einen Wunsch frei. Was wünschen Sie der eHealth-Community?

 

Mehr mit offenem Visier und weniger mit Hidden Agenda agieren. 

 

 


Aus den Unternehmen
16.05.12
Salzburger Nachrichten: Internet kann den Arzt nicht ersetzen

Qualität. Viele Menschen suchen mittlerweile im Internet nach gesundheitsrelevanten oder...


13.05.12
Märkische Allgemeine: „Telemedizin ist zusätzlich“

In Meyenburg informierten sich Ärzte über den Nutzen der Kommunikations-Elektronik für Patienten


13.05.12
RP Online: Virtueller Arzt überwacht Patienten online

Detlef Bülow wird seit über einem Jahr rund um die Uhr überwacht. Wenn dem 70-jährigen Rentner aus...


Nachrichten für den CIO
News Feed