Wer sagt eigentlich, dass sich bei eHealth immer nur alles um technokratische Abkürzungen wie eGK oder AAL drehen muss? Viel sexier sind medizinisch eingesetzte Computerspiele. In Boston fand dazu jetzt ein – herhören – dreitägiges Symposium statt. Vorgestellt wurden dort unter anderem die Ergebnisse einer allerdings nicht-kontrollierten Studie zum Einsatz von Nintendo’s Spielkonsole Wii in der Parkinsontherapie.

 

 

„Alles in allem sind die Resultate fantastisch“, sagte Professor Nathan Herz vom Medical College of Georgiao Herz. Für den Alltag hoch relevante Parameter verbesserten sich signifikant, etwa der Mobilitätstest nach Tinetti oder das Abschneiden beim Timed up&go-Test, bei dem Patienten sich vom Stuhl erheben, drei Meter gehen, umdrehen und sich dann wieder setzen. Aber auch auf die mit der Hamilton-Depression-Scale quantifizierte Depressivität hatte das Training deutlichen Einfluss: „Die Depressivität verschwand praktisch völlig“, so Herz.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema, darunter auch die Resultate einer randomisiert-kontrollierten Studie zum Einsatz eines veritablen Ballerspiels in der Krebstherapie, finden Sie in der nächsten Ausgabe von E-HEALTH-COM.

 

 

Aus den Unternehmen
16.05.12
Salzburger Nachrichten: Internet kann den Arzt nicht ersetzen

Qualität. Viele Menschen suchen mittlerweile im Internet nach gesundheitsrelevanten oder...


13.05.12
Märkische Allgemeine: „Telemedizin ist zusätzlich“

In Meyenburg informierten sich Ärzte über den Nutzen der Kommunikations-Elektronik für Patienten


13.05.12
RP Online: Virtueller Arzt überwacht Patienten online

Detlef Bülow wird seit über einem Jahr rund um die Uhr überwacht. Wenn dem 70-jährigen Rentner aus...


Nachrichten für den CIO
News Feed