Der Vorsitzende des vor einigen Monaten gegründeten Competence Center für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen (CCESigG), Dr. Christoph Seidel vom Krankenhaus Braunschweig, hat sich im Gespräch mit E-HEALTH-COM optimistisch gezeigt, dass in Zukunft mehr deutsche Krankenhäuser elektronische Dokumente mit einer qualifizierten digitalen Signatur unterzeichnen werden: „Wenn ein gangbarer Weg da ist, dann werden ihn die Häuser auch gehen. Immerhin gehen viele Kliniken mit dem, was sie bisher machen, rechtliche Risiken ein“, so Seidel.

 

Das CCESigG will dazu seinen Beitrag leisten: „In einem ersten Arbeitsbrocken sollen für relevante Dokumente wie etwa Patienteneinwilligungen Best Practice-Szenarien erstellt werden. Wenn wir da weitergekommen sind, können wir konkrete Empfehlungen für die praktische Umsetzung einer elektronischen Signatur geben“, so Seidel. Das Problem: Bisher gibt es nur wenig Konsens darüber, welche Dokumente im Klinikalltag überhaupt signiert werden müssen. Auch ist strittig, ob wirklich jeder Arzt eine eigene qualifizierte Signatur leisten können muss, oder ob eine entsprechende Infrastruktur auf den höheren Hierarchieebenen nicht ausreicht. Mehr zum Thema Dokumentenmanagement und digitale Archivierung lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von E-HEALTH-COM.

 

Aus den Unternehmen
16.05.12
Salzburger Nachrichten: Internet kann den Arzt nicht ersetzen

Qualität. Viele Menschen suchen mittlerweile im Internet nach gesundheitsrelevanten oder...


13.05.12
Märkische Allgemeine: „Telemedizin ist zusätzlich“

In Meyenburg informierten sich Ärzte über den Nutzen der Kommunikations-Elektronik für Patienten


13.05.12
RP Online: Virtueller Arzt überwacht Patienten online

Detlef Bülow wird seit über einem Jahr rund um die Uhr überwacht. Wenn dem 70-jährigen Rentner aus...


Nachrichten für den CIO
News Feed