
Noch nicht "sexy" genug
Blogbeitrag von Hans-Peter Bröckerhoff
Der Zufall wollte es, dass an dem Tag, an dem diese Zeilen geschrieben wurden, die neue deutsche Bundesregierung 100 Tage im Amt war. Die Medien waren voll mit Einschätzungen, Kommentaren, Be- und Verurteilungen. Zum Thema eHealth gaben all diese Hundert-Tage-Beiträge so gut wie nichts her. Zum Thema Zukunft des Gesundheitssystems allerdings umso mehr. Die Frage nach der Finanzierung der wachsenden Gesundheitsausgaben und der Möglichkeiten zur Kostensenkung war und ist wieder ganz oben auf der Tagesordnung der öffentlichen Diskussion.
Meist – so auch jetzt wieder – werden vor diesem Hintergrund mögliche Einsparungen, Streichungen oder Preissenkungen und die damit verbundenen Verteilungskämpfe diskutiert. Selten wird über Effizienzsteigerung geredet – zumindest im allgemeinen politischen Diskurs. Dabei spielen gerade die Möglichkeiten, die Effizienz der medizinischen Versorgung zu erhöhen, eine große Rolle, wenn es um die Bewältigung des wachsenden Bedarfs an Gesundheitsleistungen geht. Und eHealth-Anwendungen sind bei der Erschließung dieser Effizienzreserven oft wichtige Hilfen.
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