
Frühlingserwachen?
Blogbeitrag von Hans-Peter Bröckerhoff
In Sachen eGK scheint es wieder voranzugehen. Aber das allein stellt viele Akteure in der deutschen eHealth-Community noch nicht zufrieden. Sie erwarten echten politischen Rückenwind für den IKT-Einsatz im Gesundheitswesen.
Gleich zwei Bundesminister kamen zur Eröffnung der diesjährigen TeleHealth. Sehr zur Freude der Veranstalter, die im Rahmen der CeBIT ein Zukunftsthema besetzen wollen und offensichtlich aufs richtige Thema gesetzt haben. Aber auch zur Freude der eHealth-Community. Unterstrichen Gesundheitsminister Rösler und Wirtschaftsminister Brüderle doch beide die Bedeutung des IT-Einsatzes im Gesundheitswesen für ihren jeweiligen Verantwortungsbereich. Und mehr noch: Der Gesundheitsminister bekannte sich vor übervollem Auditorium zur elektronischen Gesundheitskarte. Betonte, dass das Moratorium, das seit der letzten Bundestagswahl im Raum schwebt, sich zwar auf die elektronische Gesundheitsakte, nicht aber auf den Basis-Rollout, inklusive der Online-Anbindung, beziehe. Und er kündigte zudem konkrete Schritte an.
Es tut sich offenbar wieder etwas in Sachen eGK. Nicht nur die Worte des Ministers deuten darauf hin. Auch aus anderen Quellen gibt es solche Hinweise. So werden mit Spannung die Entscheidungen der gematik-Gesellschafterversammlung erwartet (die zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt waren, von denen aber „in der Gerüchteküche“ wichtige Fortschritte erwartet werden). Es scheint also Bewegung in die winterstarre eGK-Landschaft zu kommen.
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