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MedTech: Studie zeigt Einsparpotenziale innovativer Medizintechnik

08.11.12 · 

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Moderne Medizintechnik ermöglicht finanzielle Einsparungen bei einer gleichzeitigen Verbesserung des Patientennutzens. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zu den Potenzialen innovativer Medizintechnik, die im Rahmen der Branchenmesse MEDICA erstmalig vorgestellt wird (Mi, 14.11. 13.40h, Stand SPECTARIS/ZVEI, Halle 12, B65). Die Studie richtet den Fokus auf den Patientennutzen und zeigt anhand konkreter Beispiele, dass Einsparungen und eine gleichzeitige Verbesserung des Patientennutzens nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen.

 

Die Produktbeispiele ermöglichen etwa zeitsparende und genauere Untersuchungen, schonendere Eingriffe oder eine Verkürzung der Behandlungsdauer und sie helfen dabei, Risiken deutlich zu vermindern und Zweiteingriffe zu vermeiden. Für die betroffenen Menschen erhöht sich dadurch die Lebensqualität deutlich. Gleichzeitig können durch innovative Produktlösungen Behandlungs- und Personalkosten gesenkt, Material gespart und durch die Optimierung von Prozessen Verwaltungsaufwendungen reduziert werden.

 

So ermöglicht beispielsweise die intraoperative Radiotherapie von Carl Zeiss Meditec eine verkürzte und schonende Behandlung von Patientinnen mit Brustkrebs. Operation und Bestrahlung erfolgen in einer Prozedur, so dass sich die Gesamtbehandlungsdauer verkürzt und die Patientinnen schneller wieder zur „Normalität“ des täglichen Lebens zurückkehren können. Auf der anderen Seite könnte die Innovation helfen, mindestens 22 Millionen Euro jährlich einzusparen.

 

Nach Einschätzung von SPECTARIS werden diese Potenziale aber zu selten genutzt. Während das internationale Geschäft weiter an Bedeutung gewinnt und Medizintechnik „made in Germany“ weltweit ein hohes Ansehen genießt, stagniert das Inlandsgeschäft der deutschen Medizintechnikhersteller seit mehreren Jahren. Hauptgrund ist ein Investitionsstau, vor allem im stationären Bereich.

 

Bereits in früheren Publikationen hat die Herausgebergemeinschaft der aktuellen Studie, bestehend aus Prof. Dr. Marc Kraft vom Fachgebiet Medizintechnik der TU Berlin, der Unternehmerberatung Droege Group sowie der Industrieverbände SPECTARIS und ZVEI, anhand von insgesamt fast 50 Produktbeispielen ein Einsparpotenzial in Höhe mehrerer Milliarden Euro nachgewiesen.

 

Mehr Informationen zur Studienreihe sowie alle früheren Studien finden Sie unter: www.einsparpotenzial-medizintechnik.de.


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