05.08.10

KV Bayerns: Erfolgreicher Einsatz von "OpenKV" aus Baden-Württemberg



Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) hat bei der Abrechnung für die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten im ersten Quartal 2010 erstmals das von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) entwickelte Abrechnungssystem "OpenKV" eingesetzt. Damit geht die Zusammenarbeit der beiden Süd-KVen auf dem Gebiet der Informationstechnologie in die nächste Runde. Bereits im vergangenen Jahr hatten IT-Spezialisten der KVB Unterstützung bei der Entwicklung eines neuen Mitgliederportals in der KVBW geleistet. Dieses steht den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten in Baden-Württemberg seit Juli 2009 zur Verfügung. 

 

Mit OpenKV profitieren nun Bayerns Ärzte und Psychotherapeuten von der Entwicklungstätigkeit aus dem Nachbar-Bundesland. "Dank der KVBW können wir ein System zur Abrechnungsbearbeitung zum Einsatz bringen, das voll und ganz unseren Anforderungen entspricht", kommentiert Dr. Axel Munte, Vorstandsvorsitzender der KVB, die Einführung von OpenKV. "Dabei kann die Abrechnung der erbrachten ärztlichen und psychotherapeutischen Leistungen sowohl gegenüber unseren Mitgliedern als auch gegenüber den Krankenkassen nur mithilfe modernster IT-Infrastrukturen effizient und zeitnah geleistet werden", so Munte. Neben der Abrechnung sollen künftig auch weitere Prozesse wie beispielsweise die Plausibilitätsprüfung und Nachverrechnungen sowie das Arztregister über OpenKV abgebildet werden.

 

Dr. Thomas Zalewski, Mitglied des Vorstands der KVBW, zeigte sich erfreut darüber, dass die ersten beiden gemeinsamen Projekte - das Mitgliederportal aus Bayern bei der KVBW und die Einführung von OpenKV bei der KVB - erfolgreich verlaufen sind: "Durch die enge, kollegiale Zusammenarbeit unserer IT-Spezialisten sind wir auch künftig in der Lage, schnell und passgenau auf neue verwaltungstechnische Anforderungen zu reagieren, ohne von externen Anbietern abhängig zu sein."




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