24.02.10

BKK Innovationspreis: Forschungsarbeit zu Telemedizin gewinnt 3. Preis



Der BKK Landesverband Hessen rief Hoch- und Fachhochschüler im Rahmen des BKK Innnovationspreises Gesundheit 2009 bundesweit auf, Antworten zu finden auf die Frage: "Können wir uns Gesundheit noch leisten?" Am gestrigen Tag wurden in Frankfurt die Siegerarbeiten von Vertretern der Landesregierung und der Hochschulen prämiert.



 

Dabei erhielt Kerstin Bockhorst (Hochschule Fulda) den dritten Preis, die in ihrer Abschlussarbeit zum Master of Public Health der Frage nachging: "Wie geht es weiter mit der telemedizinischen Versorgung bei chronischen Herz-Kreislauf Erkrankungen, wenn bzw. nachdem deren Anschubfinanzierung aus den Ressourcen der integrierten Versorgung entfällt?" Die Ergebnisse der Masterarbeit belegen "durchgehend positive medizinische und ökonomische Effekte" spezieller Telemedizin-Programme, doch leider fallen diese innovativen Projekte allzu oft dem derzeitigen Sparkurs der Krankenkassen zum Opfer. Mehr zur Frage der Finanzierung telemedizinischer Dienste finden Sie in der aktuellen Ausgabe von E-HEALTH-COM, in der Frau Bockhorst ihre Forschungsergebnisse vorstellt.

 

Der erste Preis ging an Anna Maria Schröder (Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven), die sich mit der Frage „Prävention - Auslaufmodell oder Erfolgsgarant in Zeiten des Gesundheitsfonds?“
auseinandersetzte. Zweite wurde Sabine Troppens (Technische Universität Berlin) mit der Arbeit „ Angebot und Nachfrage in der ärztlichen Versorgung aus theoretischer und empirischer Sicht am Beispiel des Landes Brandenburg“, in der auch telemedizinische Anwendungsmöglichkeiten diskutiert werden.

 

Thema des BKK Innovationspreises 2010 ist "Männergesundheit - Frauengesundheit".
Informationen sowie Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.bkk-hessen.de/Innovationspreis




Aus den Unternehmen
News Feed