Editorial

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Martin Schmitz-Kuhl

Chefredakteur

m.schmitz-kuhl@e-health-com.eu

 

  

 

Das Titelthema unseres aktuellen Hefts ist ein Dauerbrenner. Bereits in 

der dritten Ausgabe von E-HEALTH-COM, im Winter 2006/2007, schrieben 

wir einen langen Bericht über den „Digitalen OP“. Und in der Medica-Ausgabe vor zwei Jahren zierte das Thema „OP der Zukunft“ sogar schon einmal unser 

Cover. Die Medizintechnik und deren Zusammenwachsen mit der IT begleitet uns ebenfalls seit Jahren, die erste Titelgeschichte hierzu hattenwir bereits Anfang 2008.Von den vielen anderen Artikeln zu einzelnen Fragestellungen aus 

dem Bereich der Medizintechnik einmal ganz zu schweigen.


Warum ich das alles schreibe? Vielleicht ist Ihnen gar nicht aufgefallen, dass sich auf unserem Cover etwas geändert hat. Wo die letzten fünf Jahre stand „Magazin für Gesundheitstelematik und Telemedizin“, steht nun „Magazin für Health IT, vernetzte Medizintechnik und Telemedizin“. Verbunden mit dieser Umbenennung ist weniger eine inhaltliche Neuausrichtung des Magazins, als mehr ein Update dieser Unterzeile: Denn jene Medizin- und Informationstechnik (man spricht hier auch von MIT) ist genau das, womit wir uns ohnehin schon seit Jahren beschäftigen. Über den Begriff „eHealth“ lässt sich natürlich trefflich streiten. Wo fängt eHealth an? Wo hört sie auf? Das überlassen wir aber lieber anderen und gehen daher weiterhin ganz pragmatisch unseren Weg. Wir ziehen nicht künstlich eine Grenze, sondern bringen das zusammen, was auch in der Praxis untrennbar zusammengehört. Denn eHealth ist aus unserer Sicht vor allem eines: interdisziplinär!


Alles bleibt gleich? Nein, das kann man natürlich auch nicht sagen. Denn die Themen ändern sich – und wir passen uns an. So begleitenwir natürlich auch weiterhin zum Beispiel die elektronische Gesundheitskarte. Wenn auch zuweilen 

mit ironischer Distanz. So geschehen in dem Artikel von Nina Schellhase mit dem schönen Namen „Fürchtet Euch nicht“ (ab Seite 32). Und wenn wir schon bei weihnachtlichen Titeln sind, möchte ich Ihnen gleich noch einen weiteren Artikel empfehlen: In „Macht hoch die Tür“(ab Seite 22) hat sich meine Kollege Philipp Grätzel von Grätz die neuesten Entwicklungen bei den Einweiserportalen angeschaut. In diesemSinne diesmal ganz früh: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

 

 


Editorial Ausgabe 6/2011 (»PDF)

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